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Wenn zwei das Gleiche tun, ist’s nicht immer dasselbe

WIEN. Citroen Berlingo und Peugeot Rifter sind zwar baugleich, aber der Unterschied ist doch recht schnell ersichtlich.

Wenn zwei das Gleiche tun, ist’s nicht immer dasselbe

Berlingo: typische Citroen-Front Bild: PSA

Drehen wir die Filmspule zurück: Mitte der 1990er-Jahre überraschte Citroen mit dem Berlingo (franz. berline = Kutschenform), einem Hochdachkombi-Van. Das pummelige Nutzfahrzeug war derart praktisch, dass die Besitzer den Wagen nicht nur an Wochenenden privat nutzten. Die logische Folge: Citroen baute eine Pkw-Version. Der Multispace machte Karriere, der Bruder von Peugeot, der Partner, folgte. Und dann auch der Mitbewerb: Renault Kangoo, Opel Combo, VW Caddy. Im September rollt die dritte Version des Originals heran – baugleich mit den Brüdern Peugeot Rifter (vormals Partner) und nun auch Opel Combo.

Unterschiedliche Brüder

Der Blick gilt vorab dem Duo Berlingo/Rifter. Zwei Brüder, die zwar das Gleiche tun, aber doch recht unterschiedlich sind. "Das ist beabsichtigt", sagt ein PSA-Sprecher im OÖN-Gespräch. Man wolle zwischen den beiden Modellen mehr differenzieren.

Wenn zwei das Gleiche tun, ist’s nicht immer dasselbe

Der Berlingo tritt mit Citroen-typischer Front auf: doppelstöckige Lichtleisten, Zierleiste mit Doppelwinkel, rot umrandete Nebelscheinwerfer. Und an der Seite schützen die Airbumps vom Cactus vor Blechbeulen. Die flachen Sitze sind gemütlich und haben mittlerweile Kult-Charakter. Nur der Schalthebel ist etwas weit vorne platziert. Die nun breiteren Schiebetüren sind mit normalen E-Fenstern ausgestattet, die Schiebefenster landeten auf dem Schrottplatz der Geschichte. Verzichtete Citroen bei der ersten Generation im Laderaum noch auf Verkleidungen, übertrieben es die Franzosen in der zweiten Generation. Das kostete Stauraum. Nun der Rückbau und 100 Liter mehr Ladevolumen (775 Liter). Wird der Beifahrersitz umgeklappt, heißt’s: ab zu Ikea! Durchlademaß: 2,70 Meter.

Der Rifter versucht’s mit ein wenig SUV-Charakter. Offroad-Designelemente signalisieren Freizeitambitionen mit Surfbrett, Mountainbike oder Campingausrüstung. Drinnen fühlen sich die Materialien angenehm an, ohne dass die praktische Seite vernachlässigt wird. Gewöhnungsbedürftig ist – noch immer – das i-Cockpit mit dem kleinen Lenkrad und dem darüberliegenden Display.

Très chic ist die dritte Generation des Hochdach-Originals geworden. Mehr Komfort, mehr Technik, aber auch wieder mehr Laderaum.

Berlingo / Rifter

Der Citroen Berlingo und der Peugeot Rifter werden in zwei Längen und als 5- und 7-Sitzer erhältlich sein. Der Rifter beispielsweise streckt sich entweder auf 4,40 (L1) oder auf 4,75 Meter (L2). Der Radstand von 2,79 Meter bleibt gleich. Ladevolumen: 775 bis 4000 Liter (L2-Version).

Ein Benziner und ein Diesel in drei Leistungsstufen stehen zur Auswahl. Der 1,6-Liter-Pure-Tech produziert 110 PS und ist mit einem Sechsgangschaltgetriebe erhältlich. Der 1,5-Liter-HDi wird mit 130 PS (6-Gang-Schaltgetriebe oder 8-Stufen-Automatik) sowie mit 100 und 75 PS (beide mit 5-Gang-Schaltgetriebe) angeboten. Alle Motoren erfüllen die strenge Abgasnorm 6d-TEMP.

 

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Artikel 31. Juli 2018 - 00:04 Uhr
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