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Neuer DS3 Crossback: Französische Genialität, außergewöhnlich verpackt

Die PSA-Nobelmarke DS hat sich designmäßig und technisch mit dem SUV übertroffen.

Neuer DS3 Crossback: Französische Genialität, außergewöhnlich verpackt

Viele Elemente vom großen Bruder DS7: DS3 Crossback. Bild: DS

Genialität kann manchmal richtig einfach sein. "Dieses Teil", sagt Xavier, "stammt von einem Raumschiff, mit dem ich gespielt habe, als ich sechs Jahre alt war." Und "dieses war ein Dragster". Der Rest war Lego. "Als ich mit der Konstruktion ins Büro kam, haben mich die Kollegen ausgelacht." Kein Scherz: Das Schwenklicht im DS7 Crossback basiert auf der genialen Idee des 28-Jährigen. "Das Projekt hat mir meinen Job beschert."

Einblick ins Geheimste

Heute, fünf Jahre später, lacht niemand mehr. Offen durften Xavier und seine Kollegen beim OÖN-Besuch im DS-Designzentrum in Paris plaudern, denn die PSA-Nobelmarke öffnete für eine exklusive Schar an Motorjournalisten erstmals die Tore zu Bereichen, die nur mit Spezial-Magnetkarten betreten werden dürfen. Und nebenbei präsentierten Etienne Menant und seine Kollegen den DS3 Crossback, der 2019 kommt.

Neuer DS3 Crossback: Französische Genialität, außergewöhnlich verpackt

Etienne Menant zeigt die Haifischflosse.

 

Vorweg: Die DS-Kreativen rund um Projektleiter Menant haben sich selbst übertroffen. Erfrischend anders ist der 4,12 Meter lange und 1,53 Meter hohe Kompakt-SUV. Mit 1,80 Meter Breite steht er breitbeinig da – auf 18-Zöllern (Serie). Ohne Antenne (die steckt unsichtbar im Dach), dafür mit einer pfiffigen Haifischflosse in den Rückfenstern. "Da stecken links und rechts Lautsprecher drin", sagt Menant. Von Focal, der französischen High-End-Marke auf dem HiFi-Sektor. "Und außerdem ist’s ein Design-Element, um uns vom Rest der Autowelt abzuheben." Die Scheiben verschwinden übrigens ohne die übliche Gummilippe entlang der Unterkante in der Tür. Kein Gummi, nichts. Edel und genial. Wie viele kleine andere Details auch. Wie beispielsweise der Überhang quer über der Heckklappe. Darunter leuchtet in der Nacht ein Lichtbalken. Ambientenbeleuchtung, wie man’s aus Innenräumen kennt.

Die Türschnallen wiederum verschwinden automatisch in den Türen, entfernt sich der Schlüsselträger vom Crossback. Apropos Schlüssel: Über die App kann der Besitzer via Smartphone fünf Personen die Fahrerlaubnis erteilen. Der Schlüssel ist dann das jeweilige Smartphone.

Die Kommunikation mit dem Auto basiert auf Bluetooth. Die Lichtsignatur ist aus dem großen Bruder DS7 bekannt, allerdings besitzen die 15 senkrechten LEDs links und rechts der Front nun blendfreies Matrix-Licht.

Benziner, Diesel, reiner Elektro

Ein Diesel und ein Benziner (130 bzw. 155 PS) versehen ab 2019 wahlweise den Dienst im DS3 Crossback. Etwas später launcht DS eine reine E-Version. Das Modell ist das erste auf der neuen CMP-Plattform, der Lithium-Ionen-Akku verschwindet im Unterboden. 300 Kilometer Reichweite verspricht DS laut strenger WLTP-Norm, mit NEFZ errechnet, sind’s 450 Kilometer. Der Akku speichert 50 Kilowattstunden (kWh) Strom, mittels serienmäßiger 11-kW-Ladeeinheit (Drehstrom) ist der Speicher nach fünf Stunden an einer Wallbox voll. An Schnellladern (100 kW Gleichstrom) ist die 80-Prozent-Marke nach 30 Minuten erreicht.

Die Benzin- und Dieselversion kommt im April 2019, das E-Modell dann im Spätherbst.

 

DS3: Antriebe

Elektro: 136 PS, 260 Nm, 8,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h, 150 km/h Spitze
Benziner: Ab dem Marktstart ist der 1,5-Liter-PureTech mit 155 PS erhältlich. Später folgen die 130- und 100-PS-Versionen.
Diesel: Ab der Markteinführung ist der 130-PS-BlueHDI erhältlich.

 

 

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Artikel Carsten Hebestreit 24. September 2018 - 00:04 Uhr
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