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Johammer: Ein Tesla auf zwei Rädern

Die ersten E-Motorräder aus Bad Leonfelden werden Ende April ausgeliefert.

Johammer: Ein Tesla auf zwei Rädern

Johann Hammerschmid auf seiner Johammer: Der Akku reicht für 200 Kilometer. Bild: heb

"Ein bestehendes Motorrad einfach elektrifizieren – das kam nicht in Frage", sagt der gelernte Elektromechaniker Johann Hammerschmid (54) aus Bad Leonfelden. Sein "Johammer" (vormals "Biiista") ist eine völlige Neu-Konstruktion, die vier Vorgaben erfüllen muss: wartungsfrei, recyclierbar, fairer Preis und "eine neue Qualität des Arbeitens" für die Mechaniker, die das E-Motorbike zusammenbauen. Nach vierjähriger Entwicklung können die ersten sieben Käufer ihre E-Motorräder Ende April in Bad Leonfelden abholen.

Ein Knackpunkt war der 70 Kilogramm schwere Akku mit einer Kapazität von 12,7 Kilowattstunden. 1200 Panasonic-Lithium-Ionen-Batterien hat Hammerschmid auf eine Art miteinander verbunden, die selbst den Japanern Respekt abverlangte. "Da ist eine Gruppe eigens aus Osaka zu mir nach Bad Leonfelden gereist", erzählt der Mühlviertler.

Der Elektromechaniker verband die kleinen Akkus derart miteinander, dass jede Zelle gleichmäßig Strom liefert. "Das verhindert, dass einzelne Zellen schon leer sind und die anderen noch ausreichend Strom gespeichert haben", sagt der Mühlviertler.

Das 178 Kilogramm schwere und 25.000 Euro teure E-Motorrad leistet 16 Kilowatt, die für Tempo 120 genügen. Die Reichweite beträgt 200 Kilometer. Auf den 13.000 Euro teuren Akku gewährt Hammerschmid 200.000 Kilometer oder vier Jahre Garantie. Alles Werte, die dem sportlichen Elektro-Auto Tesla Model S entliehen sein könnten.

Die Jahresproduktion ist auf 50 Stück ausgelegt, mit 300 verkauften Exemplaren sei die Gewinnschwelle erreicht.

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Artikel Carsten Hebestreit 02. April 2014 - 00:04 Uhr
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