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Hyundai i20 First Edition: Fescher Bursch dank gelungenem Lifting

Der Hyundai i20 First Edition war beim Schönheitschirurgen – Operation gelungen.

Fescher Bursch dank gelungenem Lifting

In etwas mehr als 10 Sekunden sprintet der i20 aus dem Stand auf Tempo 100, erst bei Tempo 180 ist Schluss. OÖN-Testverbrauch: 6,1 Liter Bild: Hyundai

Eine Methode der Schönheitschirurgie – das Facelifting – wird mittlerweile von vielen Branchen für Produktveränderungen aller Art verwendet. Auch Hyundai hat seinen erfolgreichen Kleinwagen modernisiert und originellerweise gleich "i20 Facelift" genannt. Die "Chirurgen" waren in diesem Fall freilich Designer und Ingenieure, die mit dem Ergebnis durchaus zufrieden sein können. Der Hyundai i20 sieht tatsächlich viel fescher, jünger und frischer aus. Der kesse Koreaner überzeugt aber auch mit seinen inneren Werten, hier vor allem mit seiner Spritzigkeit.

Design: Schon beim ersten Blick fällt der markentypische Cascading-Kühlergrill ins Auge, dessen markante Form sich an anderen Hyundai-Modellen wie dem i30 oder dem Kona orientiert. Verändert wurde übrigens auch das Hinterteil. Die Rückleuchten wurden etwas geschärft und das hintere Nummernschild ist von der Heckschürze in die Kofferraumklappe gewandert. Diagnose: Verjüngung gelungen!

Innenraum: Das Facelifting tut auch dem Rücken so richtig gut. Man sitzt sehr komfortabel – und so eignet sich der i20 auch für längere Fahrten. Und damit es nicht fad wird, kommt auch bei der Innenausstattung ein wenig Farbe ins Leben. Neben einem vollständig schwarzen Interieur werden Farbkonzepte wie Red Point und Blue Point mit farblich abgesetzten Kontrastnähten angeboten. Das Infotainmentsystem ist mit einem großen Touchscreen ausgestattet, es fehlt jedoch ein integriertes Navi. Fahrwerk: Der i20 ist auf Komfort ausgelegt, und das spiegelt auch das Fahrwerk wider. Unaufgeregt bügelt es kleine Unebenheiten weg, bei größeren Schlaglöchern stößt der Hyundai aber an seine Grenzen. Die Lenkung wurde ebenfalls überarbeitet und wirkt deutlich präziser. Lenkung, Fahrwerk und Motor harmonieren sehr gut.

Fescher Bursch dank gelungenem Lifting

Motor: Unter dem Blechkleid unseres Testwagens werkelte ein 4-Zylinder-Benziner mit stolzen 84 PS. Die Dieselmotoren sind aus dem Programm gekippt worden. Den Spurt auf die Tempo-100-Markierung erledigt er in etwas mehr als zehn Sekunden. Auf der Landstraße und Autobahn kann der i20 selbstbewusst mithalten, schwimmt gelassen im Verkehr mit und bringt es locker-flockig auf 180 km/h. Auf unserer Testfahrt genehmigte sich der Koreaner 6,1 Liter auf 100 Kilometer, damit liegt er zwar leicht über dem von Hyundai angegebenen Durchschnittsverbrauch, das ist aber trotzdem ein sehr akzeptabler Wert.

Fazit: Hyundai liefert mit dem neuen, überarbeiteten i20, was die Kunden erwarten. Die Koreaner haben an den richtigen Schrauben gedreht. Die deutsche Konkurrenz muss sich in Acht nehmen.

 

Hyundai i20 First Edition 3 1,25

Preis: ab 10.990 Euro
OÖN-Testwagen 16.290 Euro

Motor: Vierzylinder-Benziner
Hubraum 1248 ccm
Leistung 61,8 kW (84 PS) bei 6000 U/min
max. Drehmoment 121,6 Nm bei 4000 U/min

Verbrauch (NEFZ):
Stadt/Land/Mix 6,8/4,7/5,5
OÖN-Test 6,1 l
Tank/Kraftstoffart 40 l/ Benzin

Umwelt: Euro-6d
CO2-Ausstoß 126 g/km

Antrieb: Vorderrad

Getriebe: manuelles 5-Gang-Schaltgetriebe

Fahrleistungen:
0 auf 100 km/h in 12,8 sec
Spitze 170 km/h

Abmessungen & Gewichte:
L/B/H 4035/1734/1474 mm
Radstand 2570 mm
Leergewicht 1158 kg
Zuladung 422 kg
Anhängelast gebremst 910 kg
ungebremst 450 kg
Kofferraum 326 bis 1158 Liter

Garantie: fünf Jahre ohne Kilometerbegrenzung

Plus: Verarbeitungsqualität, gutes Platzangebot, Assistenzsysteme

Minus: kein integriertes Navi

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Artikel Barbara Rohrhofer 25. September 2018 - 00:04 Uhr
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