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Das unscheinbare Facelift des Bestsellers

Mercedes unterzog die C-Klasse einer gründlichen Überarbeitung, doch selbst Kenner sehen die Änderungen kaum – Dafür legten sich die Stuttgarter unterm Blech ins Zeug.

Das unscheinbare Facelift des Bestsellers

Äußerlich fielen die Änderungen marginal aus, dafür bietet Mercedes einen Motor mit 48-Volt-Bordnetz an. Bild: Mercedes

Vier Jahre. So lange beträgt heute durchschnittlich die Halbwertszeit, bis das Facelift eines Modells fällig wird. Vier Jahre. So lange ist die neue C-Klasse auf dem Markt. Zeit also für eine Überarbeitung.

6500 Teile. So viel tauschte Mercedes für das Facelift-Modell aus. So viel wie noch nie. Und doch: Selbst Experten können die neue Variante nur sehr, sehr schwer erkennen. Zumindest äußerlich. Die Frontschürzen aller Ausstattungsvarianten wurden leicht abgeändert, am Heck wurde das Unterteil der Schürze designmäßig neu interpretiert. Die wohl größte Auffälligkeit ist die neue Leuchtgrafik der Scheinwerfer und Rückleuchten. Das war’s – zumindest äußerlich.

Mega-Display hinterm Lenkrad

Das 7-Zoll-Instrumentendisplay liefern die Stuttgarter serienmäßig, gegen Aufpreis wird der Bildschirm hinter dem Lenkrad gegen ein voll digitales 12,3-Zoll-Modell ausgetauscht. Drei verschiedene Darstellungsstile stehen zur Auswahl. Das alles erinnert an Audis geniales Virtual Cockpit, mit dem einzigen Unterschied, dass das Schwaben-Modell die Navi-Karte nicht auf der vollen Display-Breite anzeigt. In der Mitte des Armaturenbretts wiederum dient auf Wunsch ein 10,2-Zoll-Infodisplay als Schaltzentrale. Das neue Widescreen-Cockpit? Fehlanzeige!

Aus anderen Klassen hingegen übernimmt Mercedes das Lenkrad mit den gewöhnungsbedürftigen Touchknöpfen. Darüber wird nun auch der Tempomat bedient. Der traditionelle kleine Hebel auf der linken Seite entfällt.

Die neue C-Klasse ist ab sofort ab 38.110 Euro erhältlich.

 

Neue Motoren

Die neue Motorengeneration M264 arbeitet im C200. Der 1,5 Liter-4-Zylinder leistet 184 PS und ist mit einem 48-Volt-Bordnetz ausgestattet. Dabei ersetzt ein riemengetriebener Starter-Generator (RSG) den herkömmlichen Starter. Rollt die C-Klasse unter 8 km/h dahin, schaltet der Benziner ab. Gibt der Lenker Gas, springt der Motor extrem rasch an. Zudem liefert der E-Motor zusätzlichen Schub: plus 10 PS bzw. 160 Nm.
Neu ist auch der 2,0-Liter-4-Zylinder im C300 mit 258 PS.
Vier Diesel stehen zur Auswahl: 122, 150, 160 und 194 PS.
Alle Motoren erfüllen die strenge Abgasnorm 6d-TEMP.

 

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Artikel 07. August 2018 - 00:04 Uhr
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