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Mitsubishi ASX: Kompakter SUV für kühle Rechner

Der Mitsubishi ASX überzeugt mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Kompakter SUV für kühle Rechner

Der überraschend geräumige Mitsubishi ASX geht mit Vierzylinder-Benziner, Vorderradantrieb und Fünfgang-Schaltgetriebe ins neue Modelljahr. Bild: Mitsubishi

Der Mitsubishi ASX tummelt sich seit 2010 auf unseren Straßen – für kurze Zeit sogar zusätzlich als Schwestermodelle Peugeot 4008 und Citroen C4 Aircross. Der kompakte SUV ist ein Dauerbrenner und zudem eines der wichtigsten Modelle der japanischen Marke mit den drei Diamanten im Logo. Für das Jahr 2019 wurde der hochgestellte Fünftürer antriebsseitig überarbeitet – Diesel und zuschaltbarer Allradantrieb sind Geschichte, einziger Motor ist ab sofort der 117 PS starke Benziner. Die fünf Gänge werden manuell sortiert.

Design: Der kompakte Japaner hat sich seit seiner Markteinführung kaum verändert – was durchaus für das zeitlose Design spricht. Es hat freilich ein paar Gesichtsoperationen gegeben. Den Anfang machte die so genannte Jetfighter-Front, die dann von einem Allerweltsgesicht abgelöst wurde. Erst kürzlich wurde das Gesicht erneut umgebaut – besonders auffällig ist die dreidimensionale Chromspange zwischen Schweinwerfern und Frontschürze. Insgesamt steht der Mitsubishi ASX nun recht dynamisch und sehr breit da.

Kompakter SUV für kühle Rechner

Innenraum: Das Leben an Bord ist komfortabel, die Sitze sind bequem und daher auch langstreckentauglich. Die Ergonomie des Cockpits ist perfekt – und die Bedienung des gut ablesbaren Touchscreens ist intuitiv und watscheneinfach. Für die Einstellung des Raumklimas gibt es drei große Drehregler – mehr braucht es auch nicht.

Für Geldbörse, Garagenöffner, Parkkarte, Smartphone, Schlüssel & Co. stehen ausreichend Ablagen bereit, die zudem sinnvoll dimensioniert sind. Offenbar waren da praktisch veranlagte Innenraum-Designer am Werk. Einziger Wermutstropfen: Es gibt leider keinen Drehregler für das Lauter- und Leiserstellen des Radios.

Überraschend geräumig geht es im Innenraum zu, alle Passagiere finden ausreichend Platz. Dazu kommt noch ein ausreichend dimensionierter Kofferraum (406 bis 1219 Liter). Nach dem Umlegen der Rücksitzlehnen (im Verhältnis 60:40) entsteht eine ebene Ladefläche. Die etwas höhere Ladekante ist bauartbedingt, stört aber nicht wirklich.

Großzügig ist die Serienausstattung – bis hin zu Xenon-Licht, Rückfahrkamera, Touchscreen mit Smartphone-Integration (Apple CarPlay oder Android Auto), Berganfahrhilfe, Klimaautomatik, Tempomat und Sitzheizung.

Kompakter SUV für kühle Rechner

Fahrwerk: Abgestimmt ist der ASX etwas härter, Komforteinbußen gibt es dadurch trotzdem keine. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die eher indirekte Lenkung, die Bremsen packen ordentlich zu. Vermisst werden Assistenzsysteme, die es für den ASX leider auch gegen Aufpreis nicht gibt.

Motor: Einzig verbliebener Motor für den Mitsubishi ASX ist der Benziner mit 117 PS. Der Vierzylinder passt ganz gut zum Fahrzeug, das ja nur knapp 1,3 Tonnen wiegt. Elastizität zählt allerdings nicht zu seinen Stärken. Der Durchschnittsverbrauch von 7,9 Litern auf 100 Kilometer (bei hohem Anteil an Stadtverkehr) geht in Ordnung.

Fazit: Der Mitsubishi ASX überzeugt mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Dazu kommen ein geräumiger Innenraum und eine lange Garantie. Ein praktisches Auto für kühle Rechner.

 

Mitsubishi ASX 1,6 2WD invite Vision 40

Preis: ab 20.990 Euro
OÖN-Testwagen 24.140 Euro

Motor: Vierzylinder-Benziner mit Start-/Stopp-Automatik
Hubraum 1590 ccm
Leistung 86 kW (117 PS) bei 6000 U/min
max. Drehmoment 154 Nm bei 4000 U/min

Verbrauch (NEFZ)
Stadt/Land/Mix 7,8/6,0/6,7
OÖN-Test 7,9
Tank/Kraftstoffart 63 l/Super

Umwelt: Euro-6d-Temp
CO2-Ausstoß 152 g/km

Antrieb: Front
Getriebe 5-Gang-Schaltgetriebe

Fahrleistungen:
0 auf 100 km/h in 12,2 sec
Spitze 183 km/h

Abmessungen & Gewichte:
L/B/H 4365/1810/1640 mm
Radstand 2670 mm
Leergewicht 1285 kg
Zuladung 585 kg
Kofferraum 406 bis 1219 Liter
Anhängelast gebr. 1200 kg

Garantie: 5 Jahre/100.000 km

Plus: Großzügige Serienausstattung, geräumig, Preis-LeistungsVerhältnis, wendig, lange Garantie

Minus: kaum Assistenzsysteme, kein Drehregler fürs Lauter- und Leiserstellen des Radios

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Artikel Clemens Schuhmann 17. Dezember 2018 - 00:04 Uhr
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