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Mazda 6 Sport Combi: Dieser Kombi lässt kaum Wünsche offen

Der aufgefrischte Mazda 6 Kombi glänzt mit einer feinen Motor-Getriebe-Kombination.

Dieser Kombi lässt kaum Wünsche offen

Äußerlich fielen die Retuschen des 2018er-Jahrgangs moderat aus – im Innenraum des Mazda 6 herrscht hingegen nun Premium-Feeling. Bild: Mazda

Der Mazda 6 ist gleichsam das Flaggschiff und das vielseitigste Modell des japanischen Autoherstellers in Österreich. Das dynamisch gezeichnete Mittelklassemodell ist als Limousine oder Sport Combi verfügbar, mit Schaltgetriebe oder Automatik, mit Front- oder Allradantrieb – und natürlich mit Diesel- und Benzinmotoren in verschiedenen Leistungsstufen.

Weiter aufgefächert wird die 6er-Familie dann noch mit fünf Ausstattungsstufen. Die OÖN haben den Sport Combi mit 194 PS-Benziner und der neuen Ausstattungsvariante "Takumi +" getestet – eine im doppelten Sinn des Wortes starke Kombination.

Design: Äußerlich fallen die Retuschen für den 2018er-Jahrgang kaum auf. Kein Wunder, wirkte der Mazda 6 doch nach wie vor frisch. Genauen Beobachtern fällt auf, dass der neue Kühlergrill dem Fahrzeug einen niedrigeren optischen Schwerpunkt beschert. Aufgefrischt wurden zudem die LED-Scheinwerfer und hinten die Bremsleuchten. Zudem wurde der Durchmesser der Auspuff-Endrohre vergrößert – und gleichzeitig wanderten sie weiter nach außen.

Innenraum: Kaum wiederzuerkennen ist hingegen der Innenraum, hier schielen die Designer gekonnt in Richtung Premium. Besonders fein sind die Sitze, was nicht nur an der erstmals in einem Mazda erhältlichen Sitz-Klimatisierung liegt. Das Gestühl wurde dank dickerer Polster und breiteren Kissen auch merkbar bequemer.

Dieser Kombi lässt kaum Wünsche offen

Sehr edel wirkt das Armaturenbrett, was – im Falle von "Takumi +" – auch an der großzügigen Verwendung von Leder und Holz liegt. Der Wohlfühlfaktor ist sehr hoch – und selbst nach längeren Touren steigt man putzmunter aus.

Fahrwerk: Die Abstimmung ist auf der komfortablen Seite angesiedelt. Dennoch lässt sich der kräftig motorisierte 6er auf kurvigen Landstraßen sehr präzise steuern – dabei hilft die feine Lenkung. Im Grenzbereich ist der Mazda übrigens sehr gutmütig. Und die Bremsen, die gut zu dosieren sind, packen kräftig zu.

Motor: Der Vierzylinder-Benziner mit 194 PS bewegt den 1,6 Tonnen schweren Kombi standesgemäß. Der Saugmotor ist extrem laufruhig und im exzellent gedämmten Innenraum so gut wie nicht zu hören. Dank der Zylinderabschaltung im Teillastbereich ist der Benziner nicht nur sauber, sondern auch sehr effizient. Die Mazda-Ingenieure sind zu recht stolz darauf, dass die neuen Schadstoffnormen ohne Benzin-Partikelfilter eingehalten werden können, womit es keine Leistungseinbußen gibt.

Dieser Kombi lässt kaum Wünsche offen

Im OÖN-Test begnügte sich der Kombi im Schnitt mit 8,1 Liter auf 100 Kilometer – bei einem erklecklichen Anteil an Stadtverkehr. Überland reduziert sich der Verbrauch umgehend und signifikant. Sehr gut harmoniert der souveräne Vierzylinder mit 2,5 Liter Hubraum übrigens mit der Sechsgang-Automatik, was den Komfort im täglichen Betrieb nochmals erhöht.

Fazit: Der Mazda 6 SPC in dieser speziellen Antriebs- und Ausstattungsvariante lässt eigentlich keine Wünsche offen. Die Ausstattung ist überkomplett, womit sich der auf den ersten Blick selbstbewusste Preis umgehend relativiert.

 

Mazda 6 Sport Combi G194 Automatik Takumi+

 

Preis: ab 44.990 Euro
OÖN-Testwagen 45.760 Euro

Motor: Vierzylinder-Benziner mit Zylinderabschaltung
Hubraum 2488 ccm
Leistung 143 kW (195 PS) bei 6000 1/min
max. Drehmoment 258 Nm bei 4000 1/min

Verbrauch (NEFZ)
Stadt/Land/Mix 8,9/5,6/6,8
OÖN-Test 8,1
Tank/Kraftstoffart 62 l/Super

Umwelt: Euro-6d-TEMP
CO2-Ausstoß 156 g/km

Antrieb: Front
Getriebe 6-Gang-Automatik

Fahrleistungen:
0 auf 100 km/h in 8,1 sec
Spitze 223 km/h

Abmessungen & Gewichte:
L/B/H 4805/1840/1475 mm
Radstand 2750 mm
Leergewicht 1421 kg
Zuladung 692 kg
Kofferraum 522 bis 1648 Liter
Anhängelast gebr. 1700 kg

Garantie: 3 Jahre/100.000 km

Plus: exzellente Verarbeitung, souveräne Motor-Getriebe-Kombination, überkomplette Ausstattung, variabel, sehr geräumig

Minus: Sprachsteuerung hat nicht immer verstanden

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Artikel Clemens Schuhmann 01. November 2018 - 14:07 Uhr
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