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Golf Rabbit 40 TDI: So läuft der (alte) Hase

Der Golf Rabbit wird 40 Jahre alt und zeigt im Test seinen jugendlichen Charme.

So läuft der (alte) Hase

Aufregend unaufgeregtes Design: Der Golf Rabbit bleibt auch in der neuesten Generation zeitlos klassisch. Bild: VW

Im September 1978 rollte der erste Golf Rabbit in Österreich auf den Asphalt. Für VW ist das Jubiläum natürlich ein perfekter Grund zum Feiern. Zum 40. Geburtstag kreierten die Wolfsburger ein Rabbit-Sondermodell, den "Rabbit 40". Warum der Golf bei den Österreichern zu Recht noch immer so beliebt ist und wie der Hase so läuft, hier sind die Details.

Design: Das Design des Golf ist zeitlos klassisch, wahrscheinlich einer der wichtigsten Gründe für die ungebremste Beliebtheit, die der Zulassungsprimus seit 40 Jahren genießt. Auch das Rabbit-Modell kurvt in dieser Kategorie, schließlich punktet der "Hase" mit einer besseren Serienausstattung. Schick sind die abgedunkelten Scheiben ab der B-Säule und die Leichtmetallräder (beides optional). Insgesamt jedenfalls typisch Golf: aufregend unaufgeregt.

Innenraum: Der Golf ist auch in seiner Sonderform ein Kompakt-Klassiker. Ausreichend Platz (auf den Hinterbänken und im Kofferraum) bei gleichzeitig überschaubaren Ausmaßen und einer Länge von knapp mehr als vier Metern. Das Cockpit und der Innenraum sind typisch VW: aufgeräumt und modern. Das gefällt. Das größte Plus des Golf Rabbit ist die Ausstattung, die auf die Wünsche der österreichischen Käufer zugeschnitten ist: Active Info Display, das üppige Infotainment-Paket und fünf Jahre Garantie.

So läuft der (alte) Hase

Fahrwerk: Bei der Fahrwerks- und Federabstimmung ist der Golf ein alter Hase. Egal, wie lange die Golf-lose Zeit dauerte, in der neuesten Generation tritt sofort wieder das vertraute Gefühl ein – "wie daheim"! Der Kompakte ist auf Langstrecken komfortabel und liegt im Berg- und Hügelland satt auf der Straße. Die ausgezeichnete Rundum-Sicht ergänzt das positive Bild vom Bestseller.

Motor: Trotz Diesel-Skandal und der Diskussion um Fahrverbote kommt der 1,6-Liter-Turbodiesel mit 115 PS im Test gut weg. Serienmäßig ist dieser Motor mit einem manuellen Fünfgang-Getriebe ausgestattet. Das optionale Siebengang-DSG-Getriebe ist eine Empfehlung, weil es wirklich gut abgestimmt ist und das Fahren richtig komfortabel macht. Der Vierzylinder beschleunigt stark und der Selbstzünder ist agiler, als man nach den ersten Metern glauben mag. Beim Verbrauch hält sich der Wolfsburger bekanntermaßen zurück, diesmal begnügte sich der Rabbit im OÖN-Test mit 5,0 Liter Diesel pro 100 Kilometer.

Fazit: Der Golf ist bei den Österreichern seit vier Jahrzehnten extrem beliebt, das Sondermodell "Rabbit 40" heimste im OÖN-Test viel Lorbeer ein. Es bleibt auch in seiner neuesten Generation ein zeitlos-klassisches Auto mit einem sehr guten Mix aus Kompaktheit, Verarbeitungsqualität und Platzangebot. Bei der Preisgestaltung halten sich die Wolfsburger an den alten Spruch: "Qualität kostet".

 

Golf Rabbit 40 TDI

Preis: ab 21.290 Euro
OÖN-Testwagen 30.323 Euro

Motor: 4-Zylinder-Dieselmotor
1,6-Liter-TDI
Hubraum 1598 ccm
Leistung 85 kW (115 PS)
max. Drehmoment 250 Nm bei 1500 bis 3200 U/min

Verbrauch (NEFZ)

Mix 4,2 Liter
OÖN-Test 5,0 Liter
Tank/Kraftstoffart 50 l, Diesel

Umwelt: Euro-6
CO2-Ausstoß 106 g/km

Antrieb: Front

Getriebe: Fünfgang-Schaltgetriebe

Fahrleistungen: 0 auf 100 km/h in 10,2 sec
Spitze 198 km/h

Abmessungen & Gewichte:
L/B/H 4258/1790/1492 mm
Radstand 2620 mm
Leergewicht 1301 kg
Zuladung 402 - 574 kg
Kofferraum 380 - 1270 Liter
Anhängelast gebr. 1500 kg
ungebremst 680 kg

Garantie: fünf Jahre

Plus: zeitloses Design, Kompaktheit und Serienausstattung (Active Info Display, Infotainment-Paket)

Minus: hoher Preis

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Artikel Clemens Thaler 22. Oktober 2018 - 00:04 Uhr
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