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Ein rassiger Rennsportler mit Straßenzulassung

Nissan gab dem Juke Nismo RS Motorsport- Gene aus dem hauseigenen Rennstall.

Ein rassiger Rennsportler mit Straßenzulassung

Bis zu 220 km/h schnell und 218 PS stark: Der neue Juke Nismo RS Bild:

Nismo ist eine Abkürzung für Nissan Motorsport. Und genau dieses Kürzel ist im neuen Juke RS Programm. Kaum ein Auto, das die Straßenzulassung erreicht hat, verkörpert den Rennsport so sehr wie der wendige Japaner.

Am Design scheiden sich allerdings die Geister. Nahezu die gesamte Palette an Adjektiven war beim ersten Anblick des OÖN-Testwagens von Beifahrern zu hören. Nur eines nicht: "Langweilig". "Polarisierend" trifft es wohl eher. Aber um das Aussehen geht es nicht. Nicht beim Juke Nismo RS.

Imposant ist der Einstieg in das Cockpit. Harte Recaro-Schalensitze (optional), ein sportliches, kleines Lenkrad, gnadenloses Dröhnen nach dem Drücken des Start-Knopfs und schon steigt der Adrenalinpegel. Kein Zweifel, der Juke kann ganz, ganz böse sein und stößt in dieser Variante auf österreichischen Straßen nur sehr selten an seine Grenzen. Das Revier des Viertürers ist vielmehr die Rennstrecke.

Das Raumangebot im Fond ist etwas eingeschränkt, was aber aufgrund der Kompaktheit des Fahrzeugs kaum verwundert. Das Ladevolumen von 354 Litern ist ein Zeichen hoher Alltagstauglichkeit, auch wenn es für längere Urlaubsreisen wohl bequemere Autos gibt.

Zur Fahrdynamik: Der Japaner liegt sehr flach und hart auf der Straße. Auf Rennstrecken braucht es das natürlich, komfortabel ist das im Alltag aber nicht wirklich. Der kompakte Radstand (2,53 Meter) in Kombination mit einem niedrigen Schwerpunkt erlaubt hohe Kurvengeschwindigkeiten, ohne dass der Nissan dabei ausbricht. Erst in wirklichen Extremsituationen tendiert der Juke zum Untersteuern. Ein mechanisches Sperrdifferential ist dafür verantwortlich, dass die Motorleistung verlustfrei an die Vorderachse (im OÖN-Testmodell) abgeliefert wird. Wahlweise bietet Nissan auch ein Allrad-Modell an. Die Motorleistung überträgt ein Sechsgang-Schaltgetriebe.

Mehr Leistung für den Juke

Im Motorraum arbeitet ein Vierzylinder mit 1,6 Litern Hubraum und 218 PS. Das maximale Drehmoment liegt bei 280 Newtonmetern (zwischen 3600 bis 4800 U/min). Die Höchstgeschwindigkeit gibt Nissan bei Tempo 220 an, den Sprint von null auf 100 schafft der 1342 Kilogramm schwere Nismo in sieben Sekunden. Der Spritverbrauch von 9,1 Litern, der im OÖN-Test gebraucht wurde, ist in diesem Fall wohl eher nebensächlich.

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Artikel Markus Prinz 28. September 2015 - 00:04 Uhr
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