Studentenfutter einmal anders

Von Karin Haas   07.März 2019

Studentenfutter ist laut landläufiger Meinung eine die Hirnkraft fördernde Mischung aus Nüssen und Rosinen. Doch Studentenfutter kann auch Fertignahrung, Dosenessen und die Liefer-Pizza sein.

Es geht aber auch anders. Daniela Balhasi von der "Mundwerkstatt" in der Coulinstraße in Linz hat gesunde Rezepte kreiert, die auch bei einem fast leeren Kühlschrank möglich sind und obendrein ohne viel Aufwand nachgekocht werden können.

Ein Kochteam hat die Probe aufs Exempel gemacht. Unter der Ägide von Balhasi kochten in der "Mundwerkstatt" zwei Studierende und Karin Haas, Kulinarikredakteurin der OÖNachrichten. So entstanden binnen einer Stunde fünf Gerichte mit geschmacklichem Aha-Effekt.

"Ich habe schon immer darauf geschaut, dass ich gescheit esse", sagt Claudia Casagranda. Die 23-Jährige aus Gallneukirchen studiert an der Linzer Kepler-Uni Wirtschaftswissenschaften und ist in der Studierendenvertretung der Österreichischen Hochschülerschaft aktiv.

G‘scheit essen kostet nicht viel

Mit ihr kochte Daniel Weilbuchner, 25 Jahre jung und angehender Wirtschaftsrechtler mit dem Zusatzstudium Finance & Accounting. "Fleisch gehört bei uns fast jeden Tag dazu", bekannte der Bewohner einer Männer-WG. Doch die fleischlose Pizza, die obendrein auch vegan ist, sowie die Buchweizen-Rauna-Laibchen überzeugten auch ihn. Daniel wird zum Zucchini-Schneiden eingeteilt. Einstweilen raffelt Claudia die Rauna alias Rote Rüben.

Hmmm war die einhellige Meinung, als nach einer Stunde die Suppe, drei Hauptspeisen und das Dessert fertig waren. Viel Spaß beim Nachkochen!