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Mit dem Controller ins Körperinnere: Gold und Silber für Virtual Anatomy

Von OÖN, 18. November 2022, 00:04 Uhr
Mit dem Controller ins Körperinnere: Gold und Silber für Virtual Anatomy
Der Dekan der Medizinischen Fakultät, Franz Fellner, initiierte das Virtual-Anatomy-Projekt. Bild: Johannes-Kepler-Universität

LINZ / LONDON. Internationale Auszeichnung für Projekt der Kepler-Uni und des Ars Electronica Centers

In gleich zwei Kategorien war das Virtual-Anatomy-Projekt der Johannes-Kepler-Universität und des Ars Electronica Centers für den E&T Innovation Award 2022 in London nominiert: "Best Emerging Technology of the Year" und "Most Innovative Solution in Digital Health and Social Care". In ersterer holte man den ersten, in zweiterer den zweiten Platz.

JKU-Rektor Meinhard Lukas nahm die Auszeichnung in London entgegen. Die Auszeichnung zeige, "dass sich der Mut, innovative Wege zu beschreiten, in jeder Hinsicht lohnt". Lukas sei "sehr stolz, dass unser gemeinsames Projekt" nach der Nominierung für den Deutschen Zukunftspreis 2017 weiter international Beachtung finde. Und auch bei Roland Haring, dem Technical Director des Ars Electronica Futurelab, ist die Freude groß: "Wir freuen uns, dass unsere Kooperation nicht nur von Österreich aus die medizinische Lehre revolutioniert, sondern mit dem E&T Innovation Award nun auch international ausgezeichnet wurde."

Eintauchen in den Menschen

Seit vergangenem Jahr findet "Virtual Anatomy" an der Medizinischen Fakultät der Kepler-Uni Anwendung. Sie vereint MRT- und CT-Daten von echten Patienten, und das auf eine völlig neue Art. Studierende und Lehrende können gemeinsam in die fotorealistischen Bilder in 8K-Auflösung eintauchen. Der Lehrende kann sie mittels Controller frei drehen und bis in kleinste Strukturen zoomen. Initiiert wurde das Projekt von Franz Fellner, dem Dekan der Medizinischen Fakultät und Vorstand des Zentralen Radiologie-Instituts am Kepler Universitätsklinikum. "Mit Virtual Anatomy lehren wir auf eine völlig neue Art – modern, dreidimensional, aus CT- und MR-Schnittbildern berechnet", sagt dieser.

2015 wurde der 16 mal neun Meter große Deep Space 8K im Ars Electronica Center erstmals mit "Cinematic Rendering"-Technologie des Siemens-Healthineers-Unternehmens zum Hörsaal. Es folgten reguläre Vorlesungen für Medizinstudierende ebenso wie Vorstellungen zu Anatomie für Laien sowie Live-Schaltungen zu Operationen.

"Tür zur Zukunft"

Man öffne so die "Tür zur Zukunft der universitären Ausbildung", ist sich Horst Hörtner, der Managing Director des Ars Electronica Futurelabs, sicher. Da die gezeigten Bilder von echten Patienten stammen, erleichtert es die natürlich wirkende Visualisierung Ärzten und ihren Patienten, Schädigungen im Körper, die Diagnose einer Erkrankung oder den Ablauf einer geplanten Operation zu erklären. Selbige nützt dann selbstverständlich auch Medizinstudierenden, Therapeuten oder Pflegekräften, denn die Virtual Anatomy erlaubt bislang undenkbare Einblicke in anatomische Details. So stellt sie etwa Fasern im menschlichen Gehirn mit einer sonst nicht möglichen Feinheit dar.

"Dass dieses Projekt nun ausgezeichnet wurde, freut mich ungemein", sagt Fellner. Das bestätige "unseren Weg, digitalen und analogen Unterricht sinnvoll zu kombinieren."

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