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Innovationssignale müssen früher erkannt werden

STEYR. FH-Kooperation: Software-basierte Plattform soll Unternehmen beim Innovationsmanagement unterstützen.

Innovationssignale müssen früher erkannt werden

Die Projektpartner: Enge Kooperation der Fachhochschule mit oberösterreichischen Unternehmen. Bild: FH OÖ

Dass Innovation kein Zufall ist, sondern harte Arbeit, ist für oberösterreichische Top-Unternehmen längst klar. Um Innovation noch professioneller abzuwickeln, wurde von der Fachhochschule OÖ, Forschungsschwerpunkt Digital Business am Campus Steyr und Innovations- und Produktmanagement am Campus Wels, 2013 in Zusammenarbeit mit den Unternehmen das Forschungsprojekt "InnoStrategy 2.0" initiiert.

Ziel ist die Entwicklung einer Software-basierten Plattform zur Unterstützung des strategischen Innovationsmanagements. "Unser gemeinsames Projekt bildet eine Basis für stetige Innovation auf höchstem Niveau durch das Einbeziehen externen Wissens aus der Crowd und die Identifikation von innovationsrelevanten Signalen im Internet", sagt FH-Professor und Projektleiter Andreas Auinger.

Insbesondere sollen die frühen, strategisch relevanten Phasen des Innovationsprozesses durch den Einsatz moderner Methoden und Tools wie Bibliometrics, Opinion Mining, Environmental Scanning und Corporate Foresight unterstützt werden. In Form eines anpassbaren Prozessmodells sollen diese Methoden individuell kombiniert und zielgerichtet eingesetzt werden können. Dadurch sollen frühzeitig aufkommende Trends erkannt, zukünftige Chancen und Risiken identifiziert und veränderte Marktbedingungen und Kundenanforderungen erfasst werden, um diese in den Innovationsaktivitäten rechtzeitig und flexibel berücksichtigen zu können.

Als zentrale Projektpartner aus der Wirtschaft sind die Firmen Doka, Fronius, Pöttinger und als Umsetzungspartner die Firma smartpoint in das Projekt involviert. Die smartpoint GmbH aus Linz übernimmt in diesem Zusammenhang die Rolle des Software-Entwicklungs- und Realisierungspartners und stellt ihr Wissen im Bereich Programmierung und Microsoft Sharepoint zur Verfügung. Die drei Unternehmen Doka, Fronius und Pöttinger sind als sogenannte Pilotunternehmen – also Unternehmen, bei denen die zu entwickelnde Software-Plattform und das Prozessmodell auch implementiert werden sollen – in das Projekt eingebunden.

"In unserem volatilen, globalen und schnelllebigen Wirtschaftsumfeld müssen wir jedes Innovationssignal weltweit früh genug erkennen und für unser Unternehmen nutzbar machen. Mit den im Projekt InnoStrategy 2.0 entwickelten Prozessen und Softwareprodukten werden diese Signale erkannt und in unsere Innovationsprozesse integriert", sagt Johann Peneder, Bereichsleiter Forschung und Entwicklung der Doka Group.

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Artikel 25. April 2015 - 00:04 Uhr
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