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Arbeiten im Regenwald

SEATTLE. Amazon bietet seinen Mitarbeitern ein Arbeitsklima der besonderen Art inmitten von 40.000 Pflanzen.

Arbeiten im Regenwald

Des etwas andere Büro: Der US-Konzern Amazon eröffnete diese Woche "The Spheres" in Seattle. Bild: Reuters

Wasserfälle und duftende Pflanzen statt karger Konferenzräume: Der Online-Händler Amazon hat am Montag dieser Woche in Seattle einen Bürokomplex eröffnet, der eher an einen Regenwald als an einen Arbeitsplatz erinnert. Mit "The Spheres" – drei riesige Glaskugeln mit mehr als 40.000 Pflanzen, Pfaden und Wasserläufen – will Amazon nach eigenen Angaben die Kreativität der Mitarbeiter fördern.

Außerdem hofft der Internetkonzern auf den in Studien beschriebenen Effekt, dass Nähe zur Natur die Gehirnfunktion anregt. Amazon habe eine einzigartige Umgebung geschaffen, in der die Angestellten gut zusammenarbeiten und innovative Konzepte erarbeiten könnten, hieß es in einer Aussendung des Unternehmens.

Besprechungen im Baumhaus

Es gibt es keine geschlossenen Büroräume, Treffen finden mitunter auf Pfaden oder in Baumhäusern statt. Der Komplex richte sich auch an die Bewohner von Seattle, die "im Zentrum der Stadt Biodiversität erleben" könnten, erklärte Amazon. Zu "The Spheres" soll auch ein Besucherzentrum eröffnet werden.

"The Spheres werden mit Sicherheit zu einem charakteristischen Teil des Stadtzentrums von Seattle, und ich zolle Amazon Beifall für seine neueste Innovation", sagte der Gouverneur des Bundesstaates Washington, Jay Inslee: "Diese einzigartigen Gebäude sind so viel mehr als nur ein wunderschöner kreativer Raum für Amazon-Mitarbeiter. Sie werden zum Erhalt einer Reihe seltener Pflanzenarten aus der ganzen Welt beitragen und bieten unzählige Bildungsmöglichkeiten für einheimische Schüler und Studenten – und das ist etwas, worauf Washington stolz sein kann."

Durch das Projekt sind mehr als 600 Arbeitsplätze entstanden. Es ist Teil der mehr als vier Milliarden US-Dollar umfassenden Investitionen von Amazon in Design, Entwicklung und Bau der Firmenzentrale in Seattle.

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Artikel 03. Februar 2018 - 00:04 Uhr
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