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Wiener Donauturm wird runderneuert Bierlokal und Gastgarten kommen dazu

WIEN. Neuer Eigentümer Blaguss investiert 8,5 Millionen Euro in den Umbau des Turmes.

Wiener Donauturm wird runderneuert Bierlokal und Gastgarten kommen dazu

Der Turm ist nicht nur bei den Wienern ein beliebtes Ausflugsziel. Bild: APA

Der Wiener Donauturm wird runderneuert und bekommt einen Zubau mit Bierlokal sowie Gastgarten. Seit 8. Jänner ist der 252 Meter hohe Turm wegen der Umbauarbeiten geschlossen. Ab Ostern soll die Attraktion im Donaupark wieder für Besucher zugänglich sein. Das neue "Donaubräu" am Fuß des Turms öffnet dann im Frühsommer.

Vor zwei Jahren kaufte das österreichische Busunternehmen Blaguss – gemeinsam mit Partnern – den Donauturm von der Bank Austria. Am Donnerstag präsentierten nun Paul Blaguss, Geschäftsführer der Blaguss-Gruppe, Architekt Gregor Eichinger und Tourismusdirektor Norbert Kettner die Umbaupläne für den Turm, der am 16. April 1964 anlässlich der Internationalen Gartenschau eröffnet worden war.

Umbau auf allen Ebenen

Alle Ebenen und der Eingangsbereich werden neu gestaltet. Das Drehrestaurant in 170 Metern Höhe und das Kaffeehaus sollen in den Stil der 1960er-Jahre zurückgeführt werden, sagte Eichinger. Das Cafe im Geschoß darunter wird mit viel Holz gestaltet. Die ehemalige sogenannte Kinderterrasse wird zum Eventcenter und kann für verschiedene Veranstaltungen gemietet werden.

Der Turm habe einen besonderen Platz in den Herzen der Wiener und sei bei Touristen und Einheimischen gleichermaßen beliebt, sagte Blaguss. Allerdings: "Er ist vielleicht ein bisschen eingeschlafen." Nun soll er wieder aufgeweckt werden. Da der Donauturm als Wahrzeichen der Stadt unter Denkmalschutz steht, findet der Umbau in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt statt.

Erfreut über die Neugestaltung zeigte sich Tourismusdirektor Kettner. Ziel sei ein nachhaltiges Wachstum im Tourismus in Wien, dazu trage auch die Investition in den Turm bei.

Bessere Anbindung mit Öffis

Die Anbindung durch die öffentlichen Verkehrsmittel soll verbessert werden. Blaguss, das schließlich ein Transportunternehmen ist, will den Turm mit seiner Hop-on-Hop-off-Touristenlinie verstärkt anfahren. Man sei aber auch mit der Stadt wegen einer Verdichtung der Busintervalle in Gesprächen.

Die Investitionssumme für den Umbau beläuft sich auf 8,5 Millionen Euro. Das Unternehmen hofft, dass die Besucherzahlen nach dem Umbau steigen. Ziel sei es, bis 2020 rund 600.000 Besucher zu erreichen. In der Vergangenheit zog der Donauturm jährlich etwa 400.000 Besucher an. Nach dem Umbau wird der Ticketpreis für eine Fahrt auf den Turm von 9,90 Euro auf 14,50 Euro erhöht.

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Artikel 13. Januar 2018 - 00:04 Uhr
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