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WIR SIND ZEITUNG
Texte 2020
Wir sind Zeitung 2021

Wir sind Zeitung, Teil 6

Unterricht ganz anders! Da gibt es was zu erzählen.

Folgender Beitrag wurde eingereicht von:

Name: Martin Auer
Alter: 12
Schule: C-M-C NMS Ried in der Riedmark
Klasse: 3a

Klimawandel
was eine kleine Gemeinde tun kann

Ried/Riedmark ist eine Gemeinde im unteren Mühlviertel, geprägt von großen Ackerflächen. Doch auch diese kleine Marktgemeinde wird vom Klimawandel betroffen.

Fragen an Bürgermeister Ernst Rabl
gestellt von: Julian Weissengruber und Martin Auer

Haben Sie während Ihrer Amtszeit schon den Klimawandel bemerkt?

Ja, natürlich. Immerhin bin ich schon fast 25 Jahre Bürgermeister in der Gemeinde. Man merkt es vor allem wettermäßig, Starkregen etc.ist wesentlich mehr geworden, konzentrierter Regen und aber auch, dass wir sehr trockene Jahre haben, wie es auch letztes Jahr war. Es ist ja auch so, dass der Grundwasserspiegel sinkt und es sehr dürr ist, wie man es schon bemerkt. Ganz schlimm in Australien mit den Buschbränden.

Werden schon Maßnahmen gegen den Klimawandel in der Gemeinde getroffen?

Ja, wir machen schon einiges, soweit das möglich ist. Wir haben heuer schon ein großes Projekt vor, also wir stellen die ganze Ortsbeleuchtung auf LED- Lichttechnik  um. Deswegen sparen wir uns 80% vom Strom bei 600 Lampen. Das sind ca.80 000 Kilowatt im Jahr.

Gibt es noch Maßnahmen, die nach Ihrer Meinung getätigt  werden sollten?

Wir haben das Ziel, für die Schulküche so gut es geht regionale Produkte einzukaufen, die dadurch nicht so eine weite Anreise haben.

Gab es schon Landwirte, die unter dem Klimawandel litten?

Die meisten Landwirte leiden unter Abschwemmungen, die wir mit dem Anlegen von Blühstreifen zu verhindern versuchen und zugleich sind diese auch gut gegen das Bienensterben. Diese Abschwemmungen hängen auch meist mit der Monokultur auf den großen Ackerflächen zusammen. Früher wurde mehr Viehzucht auf den Wiesen betrieben. Diese Wiesen konnten auch mehr Wasser speichern.

Warum wurden die Wasserauffangbecken nicht schon früher gebaut?

Weil die Gemeinde dazu Förderungen braucht, weil sie so teuer sind und die Förderungen bekommen wir erst jetzt. Doch wurden schon früher Wasserauffangbecken in Zirking gebaut.

Hat sich der Winterdienst verändert?

Der Winterdienst ist weit weniger geworden. Aber wenn der Winterdienst zum Einsatz kommt, meist nur wegen Glatteis, das den Straßenverkehr behindert.

Erhöhte sich auch die Anzahl der Photovoltaikanlagen?

Ja, natürlich. Wir haben mittlerweile auch schon welche auf dem Dach der NMS und man sieht auch in den Siedlungen und auf Bauernhäusern immer häufiger Photovoltaikanlagen.

Gibt es schon Maßnahmen, die Sie persönlich gegen den Klimawandel treffen?

Ich versuche, in der warmen Zeit mit dem Fahrrad in die Arbeit zu fahren und nicht mehr mit dem Auto. Außerdem habe ich das Fliegen aufgegeben und mache nur mehr Urlaub in Österreich und weiter fahren wir mit dem Bus.

Vielen Dank für Ihre Zeit, Herr Bürgermeister.

Sehr gerne.

Interview mit dem Bürgermeister

Martin Auer C-M-C NMS Ried in der Riedmark

Name: Martin Auer
Alter: 12
Schule: C-M-C NMS Ried in der Riedmark
Klasse: 3a

Klimawandel
was eine kleine Gemeinde tun kann

Ried/Riedmark ist eine Gemeinde im unteren Mühlviertel, geprägt von großen Ackerflächen. Doch auch diese kleine Marktgemeinde wird vom Klimawandel betroffen.

Fragen an Bürgermeister Ernst Rabl
gestellt von: Julian Weissengruber und Martin Auer

Haben Sie während Ihrer Amtszeit schon den Klimawandel bemerkt?

Ja, natürlich. Immerhin bin ich schon fast 25 Jahre Bürgermeister in der Gemeinde. Man merkt es vor allem wettermäßig, Starkregen etc.ist wesentlich mehr geworden, konzentrierter Regen und aber auch, dass wir sehr trockene Jahre haben, wie es auch letztes Jahr war. Es ist ja auch so, dass der Grundwasserspiegel sinkt und es sehr dürr ist, wie man es schon bemerkt. Ganz schlimm in Australien mit den Buschbränden.

Werden schon Maßnahmen gegen den Klimawandel in der Gemeinde getroffen?

Ja, wir machen schon einiges, soweit das möglich ist. Wir haben heuer schon ein großes Projekt vor, also wir stellen die ganze Ortsbeleuchtung auf LED- Lichttechnik  um. Deswegen sparen wir uns 80% vom Strom bei 600 Lampen. Das sind ca.80 000 Kilowatt im Jahr.

Gibt es noch Maßnahmen, die nach Ihrer Meinung getätigt  werden sollten?

Wir haben das Ziel, für die Schulküche so gut es geht regionale Produkte einzukaufen, die dadurch nicht so eine weite Anreise haben.

Gab es schon Landwirte, die unter dem Klimawandel litten?

Die meisten Landwirte leiden unter Abschwemmungen, die wir mit dem Anlegen von Blühstreifen zu verhindern versuchen und zugleich sind diese auch gut gegen das Bienensterben. Diese Abschwemmungen hängen auch meist mit der Monokultur auf den großen Ackerflächen zusammen. Früher wurde mehr Viehzucht auf den Wiesen betrieben. Diese Wiesen konnten auch mehr Wasser speichern.

Warum wurden die Wasserauffangbecken nicht schon früher gebaut?

Weil die Gemeinde dazu Förderungen braucht, weil sie so teuer sind und die Förderungen bekommen wir erst jetzt. Doch wurden schon früher Wasserauffangbecken in Zirking gebaut.

Hat sich der Winterdienst verändert?

Der Winterdienst ist weit weniger geworden. Aber wenn der Winterdienst zum Einsatz kommt, meist nur wegen Glatteis, das den Straßenverkehr behindert.

Erhöhte sich auch die Anzahl der Photovoltaikanlagen?

Ja, natürlich. Wir haben mittlerweile auch schon welche auf dem Dach der NMS und man sieht auch in den Siedlungen und auf Bauernhäusern immer häufiger Photovoltaikanlagen.

Gibt es schon Maßnahmen, die Sie persönlich gegen den Klimawandel treffen?

Ich versuche, in der warmen Zeit mit dem Fahrrad in die Arbeit zu fahren und nicht mehr mit dem Auto. Außerdem habe ich das Fliegen aufgegeben und mache nur mehr Urlaub in Österreich und weiter fahren wir mit dem Bus.

Vielen Dank für Ihre Zeit, Herr Bürgermeister.

Sehr gerne.

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