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WIR SIND ZEITUNG
Texte 2019
Wir sind Zeitung 2019

Wir sind Zeitung, Teil 4

Die digitale Schule und wir

Folgender Beitrag wurde eingereicht von:

Name: Simon Gruber
Alter: 15
Schule: Europagymnasium Baumgartenberg
Klasse: 6b

Wie Alexa und Co. uns unbewusst beeinflussen

"Alexa? Wer hat an der Haustüre geklingelt?" – "Ich schicke dir die Ergebnisse der Gesichtserkennung auf dein Smartphone." – So könnte das neue Amazon-Ring-Videoüberwachungssystem aussehen, um ein Beispiel für die immer weiter zunehmende Überwachung zu nennen. Das ist doch irrsinnig praktisch, oder nicht?

Inzwischen ist es unbestreitbar, dass Großkonzerne wie Amazon und Facebook im Stillen die Weltherrschaft übernehmen, indem sie einerseits ihre eigenen Produkte geschickt vermarkten und andererseits neue innovative Start-Up-Unternehmen aufkaufen. Konkurrenz ist nämlich ungern gesehen und hat es auch dementsprechend schwer sich gegen die Großen durchzusetzen. Ein Beispiel dafür ist die Eingliederung W-LAN-Router herstellenden Unternehmens Eero in den Amazon Konzern, mit dem Ziel detailliertere Daten über Kunden zu sammeln.

Es ist schon lange offensichtlich, dass die Bevölkerung im Zuge der Digitalisierung immer mehr darauf abgerichtet wird, den eigenen Denkhorizont nicht zu erweitern sowie die Dinge hinzunehmen wie sie sind. Oft hört man Mitmenschen, die sagen: "Das ist mir doch egal, wenn meine Daten gesammelt werden". Diese Leute können einem leidtun, denn die Digitalisierung hat ihnen bereits ihre Eigeninitiative zum weiterführenden Denken geraubt. Demnach hat es sehr wohl Konsequenzen, wenn meine Daten und Vorlieben gesammelt werden. Das Stichwort lautet "Algorithmus". Klingt zwar harmlos, ist es aber nicht. Denn wir müssen selbst nicht mehr über unsere Bedürfnisse nachdenken, da der Algorithmus uns das vorlegt, was unseren Bedürfnissen entspricht und somit auch unser Denken in jedweder Hinsicht lenkt. Warum nur lassen sich die Menschen so einfach manipulieren?

Es sollte im individuellen Ermessen jedes Menschen liegen inwiefern er diese Entwicklungsprozesse hinnimmt oder sich dagegen abschirmt, denn in einer Gesellschaft als Ganzes wird es zur Digitalisierung immer gegensätzliche Haltungen geben, aber: "Die Dosis macht das Gift." Zweifellos ist es wichtig, sich von den modernen Medien nicht vollständig in den Bann ziehen zu lassen und sich seine Bedürfnisse und Meinungen ohne Mithilfe elektronischer Geräte zu bilden. Allerdings sollte man die neuen Entwicklungen auch nicht zur Gänze ablehnen, da es bis zu einem gewissen Grad auch wichtig ist, mit der Zeit und mit der Gesellschaft zu gehen.

Wie Alexa und Co uns unbewusst beeinflussen

Name: Simon Gruber
Alter: 15
Schule: Europagymnasium Baumgartenberg
Klasse: 6b

Wie Alexa und Co. uns unbewusst beeinflussen

"Alexa? Wer hat an der Haustüre geklingelt?" – "Ich schicke dir die Ergebnisse der Gesichtserkennung auf dein Smartphone." – So könnte das neue Amazon-Ring-Videoüberwachungssystem aussehen, um ein Beispiel für die immer weiter zunehmende Überwachung zu nennen. Das ist doch irrsinnig praktisch, oder nicht?

Inzwischen ist es unbestreitbar, dass Großkonzerne wie Amazon und Facebook im Stillen die Weltherrschaft übernehmen, indem sie einerseits ihre eigenen Produkte geschickt vermarkten und andererseits neue innovative Start-Up-Unternehmen aufkaufen. Konkurrenz ist nämlich ungern gesehen und hat es auch dementsprechend schwer sich gegen die Großen durchzusetzen. Ein Beispiel dafür ist die Eingliederung W-LAN-Router herstellenden Unternehmens Eero in den Amazon Konzern, mit dem Ziel detailliertere Daten über Kunden zu sammeln.

Es ist schon lange offensichtlich, dass die Bevölkerung im Zuge der Digitalisierung immer mehr darauf abgerichtet wird, den eigenen Denkhorizont nicht zu erweitern sowie die Dinge hinzunehmen wie sie sind. Oft hört man Mitmenschen, die sagen: "Das ist mir doch egal, wenn meine Daten gesammelt werden". Diese Leute können einem leidtun, denn die Digitalisierung hat ihnen bereits ihre Eigeninitiative zum weiterführenden Denken geraubt. Demnach hat es sehr wohl Konsequenzen, wenn meine Daten und Vorlieben gesammelt werden. Das Stichwort lautet "Algorithmus". Klingt zwar harmlos, ist es aber nicht. Denn wir müssen selbst nicht mehr über unsere Bedürfnisse nachdenken, da der Algorithmus uns das vorlegt, was unseren Bedürfnissen entspricht und somit auch unser Denken in jedweder Hinsicht lenkt. Warum nur lassen sich die Menschen so einfach manipulieren?

Es sollte im individuellen Ermessen jedes Menschen liegen inwiefern er diese Entwicklungsprozesse hinnimmt oder sich dagegen abschirmt, denn in einer Gesellschaft als Ganzes wird es zur Digitalisierung immer gegensätzliche Haltungen geben, aber: "Die Dosis macht das Gift." Zweifellos ist es wichtig, sich von den modernen Medien nicht vollständig in den Bann ziehen zu lassen und sich seine Bedürfnisse und Meinungen ohne Mithilfe elektronischer Geräte zu bilden. Allerdings sollte man die neuen Entwicklungen auch nicht zur Gänze ablehnen, da es bis zu einem gewissen Grad auch wichtig ist, mit der Zeit und mit der Gesellschaft zu gehen.

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