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WIR SIND ZEITUNG
Texte 2019
Wir sind Zeitung 2019

Wir sind Zeitung, Teil 4

Die digitale Schule und wir

Folgender Beitrag wurde eingereicht von:

Name: Melina Undesser
Alter: 15
Schule: Linzer Technikum HTL Paul-Hahn Straße
Klasse: 2AHIT/ Gruppe 1

Digitale Medien werden immer wichtiger, nicht nur im privaten, sondern auch im schulischen Leben. Deswegen werden immer mehr Schulen mit Laptops und Tablets ausgestattet. Doch ist es gut, Kinder schon im Volksschulalter mit so viel Technik in Berührung zu bringen? In den nachfolgenden Ausführungen werden wir, Schülerin und Schüler eines informationstechnischen Zweiges einer HTL, versuchen, diese Frage zu klären.
Als Erstes ist zu nennen, dass in Zukunft Digitale Medien immer wichtiger werden und es somit gut ist, schon früh den Umgang mit ihnen zu lernen. Kinder und Jugendliche haben somit mehr Kompetenzen und sind in der Berufswelt besser damit vertraut.
Dazu kommt, dass die Volkschulkinder zuerst noch spielerisch mit der Digitalen Welt in Berührung kommen und damit ihr komplexes Denken entwickeln können. Ein Beispiel dafür ist das Projekt DLPL VS, bei dem 100 Volksschulen spielerisch die Gebiete des informatischen Denkens, Coding und Robotik erkunden können. Zudem erhalten sie Tablets, auf denen Scratch installiert ist, womit eigene Spiele erstellt werden können.
Ein weiterer Aspekt ist, dass laut Umfragen die Kinder leichter lernen, wenn sie Digitale Medien verwenden und es den Lehrerinnen und Lehrern auch leichter fällt, den Stoff zu erklären. Kinder haben mehr Spaß und sind somit motivierter und bringen mehr Freude mit in den Unterricht.
In den bisherigen Überlegungen standen die positiven Aspekte im Vordergrund. Aber man darf keinesfalls die Nachteile für die Entwicklung der Kinder übersehen. Es ist zu bedenken, dass sie womöglich das handschriftliche Schreiben nicht oder nur zum Teil erlernen. Laut Hirnforscher Manfred Spitzer werden die Motorik und Sensorik schlecht ausgeprägt, wenn man auf einem starren Bildschirm lesen lernt.
Des Weiteren kommt dazu, dass die Kinder sich schon im jungen Alter von Digitalen Medien verführen lassen, und sie davon abhängig werden können. Wiederum kann diese Sucht zur Folge haben, dass die Konzentrationsfähigkeit sinkt. Außerdem meint Manfred Spitzer, dass Digitale Medien uns geistige Arbeit abnehmen und dadurch die Gehirnentwicklung beeinträchtigt werde.
Nun kommen wir zur folgenden Schlussfolgerung, dass Digitale Medien erst ab der 5. Schulstufe eingeführt werden sollten. Der Hauptaspekt ist, dass durch den frühen Einsatz Digitaler Medien die Entwicklung der Kinder geschädigt werden kann. Natürlich sollte man das Argument nicht übersehen, dass die Medien spielerisch eingeführt werden, jedoch ist das in der Volksschule unseres Erachtens noch viel zu früh. Doch in der heutigen Zeit haben viele Volksschulkinder ein eigenes Handy, welches sie privat verwenden oder auch mit zur Schule nehmen und dadurch ist die fortschreitende Digitalisierung in Volksschulen unaufhaltsam.

Sollten Volksschulkinder schon mit Digitalen Medien in Berührung kommen?

Name: Melina Undesser
Alter: 15
Schule: Linzer Technikum HTL Paul-Hahn Straße
Klasse: 2AHIT/ Gruppe 1

Digitale Medien werden immer wichtiger, nicht nur im privaten, sondern auch im schulischen Leben. Deswegen werden immer mehr Schulen mit Laptops und Tablets ausgestattet. Doch ist es gut, Kinder schon im Volksschulalter mit so viel Technik in Berührung zu bringen? In den nachfolgenden Ausführungen werden wir, Schülerin und Schüler eines informationstechnischen Zweiges einer HTL, versuchen, diese Frage zu klären.
Als Erstes ist zu nennen, dass in Zukunft Digitale Medien immer wichtiger werden und es somit gut ist, schon früh den Umgang mit ihnen zu lernen. Kinder und Jugendliche haben somit mehr Kompetenzen und sind in der Berufswelt besser damit vertraut.
Dazu kommt, dass die Volkschulkinder zuerst noch spielerisch mit der Digitalen Welt in Berührung kommen und damit ihr komplexes Denken entwickeln können. Ein Beispiel dafür ist das Projekt DLPL VS, bei dem 100 Volksschulen spielerisch die Gebiete des informatischen Denkens, Coding und Robotik erkunden können. Zudem erhalten sie Tablets, auf denen Scratch installiert ist, womit eigene Spiele erstellt werden können.
Ein weiterer Aspekt ist, dass laut Umfragen die Kinder leichter lernen, wenn sie Digitale Medien verwenden und es den Lehrerinnen und Lehrern auch leichter fällt, den Stoff zu erklären. Kinder haben mehr Spaß und sind somit motivierter und bringen mehr Freude mit in den Unterricht.
In den bisherigen Überlegungen standen die positiven Aspekte im Vordergrund. Aber man darf keinesfalls die Nachteile für die Entwicklung der Kinder übersehen. Es ist zu bedenken, dass sie womöglich das handschriftliche Schreiben nicht oder nur zum Teil erlernen. Laut Hirnforscher Manfred Spitzer werden die Motorik und Sensorik schlecht ausgeprägt, wenn man auf einem starren Bildschirm lesen lernt.
Des Weiteren kommt dazu, dass die Kinder sich schon im jungen Alter von Digitalen Medien verführen lassen, und sie davon abhängig werden können. Wiederum kann diese Sucht zur Folge haben, dass die Konzentrationsfähigkeit sinkt. Außerdem meint Manfred Spitzer, dass Digitale Medien uns geistige Arbeit abnehmen und dadurch die Gehirnentwicklung beeinträchtigt werde.
Nun kommen wir zur folgenden Schlussfolgerung, dass Digitale Medien erst ab der 5. Schulstufe eingeführt werden sollten. Der Hauptaspekt ist, dass durch den frühen Einsatz Digitaler Medien die Entwicklung der Kinder geschädigt werden kann. Natürlich sollte man das Argument nicht übersehen, dass die Medien spielerisch eingeführt werden, jedoch ist das in der Volksschule unseres Erachtens noch viel zu früh. Doch in der heutigen Zeit haben viele Volksschulkinder ein eigenes Handy, welches sie privat verwenden oder auch mit zur Schule nehmen und dadurch ist die fortschreitende Digitalisierung in Volksschulen unaufhaltsam.

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