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WIR SIND ZEITUNG
Texte 2019
Wir sind Zeitung 2019

Wir sind Zeitung, Teil 4

Die digitale Schule und wir

Folgender Beitrag wurde eingereicht von:

Name: Maximilian Gstöttenmayr
Alter: 12
Schule: Körnergymnasium
Klasse: 2D

Das Projekt fing damit an, dass unser Deutsch-Professor MMag. Peter Pohn vorschlug, Geschichten, die wir im vorigen Jahr als Vorbereitung für unsere Schularbeiten geschrieben hatten, in einem Lesebuch zu sammeln. Wir waren von dieser Idee sofort begeistert. Auch unseren Eltern gefiel der Vorschlag. Sie unterstützten uns zum Beispiel bei der Erstellung des Layouts und der Vervielfältigung des Buches. Finanzielle Hilfe kam vom Förderverein Kultur Kontakt Austria und dem Elternverein sowie dem Absolventenforum des Körnergymnasiums.

Auch zeichneten wir Bilder und fotografierten passende Motive, um die Erzählungen aus den Genres Märchen, Fantasie-, Grusel- und Erlebnisgeschichte zu illustrieren. Schon bald konnten wir unser Buch in Händen halten und waren glücklich, weil es so abwechslungsreich geworden ist. Schließlich durften alle Schülerinnen und Schüler ihre Geschichten und dazugehörigen Bilder nach ihrem Geschmack gestalten.

Als nächsten Schritt überlegten wir, wie unser Lesebuch, das in einer Auflage von 140 Stück gedruckt wurde, präsentiert werden könnte. Bald fassten wir den Entschluss, im Festsaal unserer Schule einige Geschichten vorzulesen.

Die einzelnen Autorinnen und Autoren, sie waren meist auch die Erzähler ihrer Geschichten, suchten für sämtliche Personen, die darin vorkamen, Mitschülerinnen und Mitschüler, welche diese Rollen übernahmen. So entstanden kleine szenische Lesungen, an denen alle Schülerinnen und Schüler beteiligt waren.

Wir probten viel, schließlich wollten wir für unseren Leseförderworkshop mit Sabine Petzl, die wir bereits als Schauspielerin und Moderatorin aus dem Fernsehen kannten, gut vorbereitet sein. Ihre Tipps haben uns geholfen, durch richtiges Betonen, die Geschichten interessant vortragen zu können. Sabine besuchte uns mit ihrer Golden Retriever-Hündin Susi. Für gute Lese-Leistungen durften wir Susi ein Leckerli geben. Sogar ein Fernsehteam, das eine Dokumentation über unseren Workshop drehte, kam in unsere Klasse.

Die Zeit verging rasch und schon bald war unser Präsentationsnachmittag gekommen. Besonders freuten wir uns aber auch auf die Nachmittagsbetreuung, die Entspannung vor unserem Auftritt bringen sollte. Wir gingen gemeinsam Essen und durften uns dann noch im Park, der sich gleich neben der Schule befindet, und im Festsaal austoben.

Vor der Aufführung plagte uns großes Lampenfieber, das sich jedoch rasch legte, nachdem uns Sabine Petzl, die wieder nach Linz gekommen war, Atemübungen zeigte, mit denen wir die Nervosität in den Griff bekamen. Letzten Endes war aber der Gang auf die Bühne nicht so schlimm wie wir zuerst dachten. Unsere Moderatorinnen legten fehlerlose Auftritte hin und verschafften uns somit eine gute Basis für die szenischen Lesungen. Dazu spielte die Linzer Sängerin, Corinna Fuchs, zwischen den Geschichten Lieder.

Das Publikum, also unsere Eltern, Geschwister, Opas und Omas, Freunde, Lehrer und Ehrengäste waren begeistert. Die Präsentation dauerte um einiges länger als geplant, weil wir so viel Applaus bekamen. Am Ende der Aufführung erhielten wir eine eigens für uns angefertigte Urkunde, die uns neben dem Buch noch lange an unser Leseförderprojekt erinnern wird.

Im Anschluss an die Buchpräsentation verkauften wir unser Werk. Zudem hatten die Eltern ein Buffet vorbereitet. Bei Speis und Trank plauderten unsere Gäste in gemütlicher Runde noch lange und wir spendeten den Erlös aus dem Buffet an das Linzer Tierheim.

Unser Projekt "Ich lese Dir meine Geschichte vor" hat viel Spaß gemacht und neben der Verbesserung unserer Lesekenntnisse sicherlich auch die Klassengemeinschaft gestärkt. Nun freuen wir uns schon auf weitere Projekte.

"Ich lese Dir meine Geschichte vor" – Ein Erlebnisbericht

Name: Maximilian Gstöttenmayr
Alter: 12
Schule: Körnergymnasium
Klasse: 2D

Das Projekt fing damit an, dass unser Deutsch-Professor MMag. Peter Pohn vorschlug, Geschichten, die wir im vorigen Jahr als Vorbereitung für unsere Schularbeiten geschrieben hatten, in einem Lesebuch zu sammeln. Wir waren von dieser Idee sofort begeistert. Auch unseren Eltern gefiel der Vorschlag. Sie unterstützten uns zum Beispiel bei der Erstellung des Layouts und der Vervielfältigung des Buches. Finanzielle Hilfe kam vom Förderverein Kultur Kontakt Austria und dem Elternverein sowie dem Absolventenforum des Körnergymnasiums.

Auch zeichneten wir Bilder und fotografierten passende Motive, um die Erzählungen aus den Genres Märchen, Fantasie-, Grusel- und Erlebnisgeschichte zu illustrieren. Schon bald konnten wir unser Buch in Händen halten und waren glücklich, weil es so abwechslungsreich geworden ist. Schließlich durften alle Schülerinnen und Schüler ihre Geschichten und dazugehörigen Bilder nach ihrem Geschmack gestalten.

Als nächsten Schritt überlegten wir, wie unser Lesebuch, das in einer Auflage von 140 Stück gedruckt wurde, präsentiert werden könnte. Bald fassten wir den Entschluss, im Festsaal unserer Schule einige Geschichten vorzulesen.

Die einzelnen Autorinnen und Autoren, sie waren meist auch die Erzähler ihrer Geschichten, suchten für sämtliche Personen, die darin vorkamen, Mitschülerinnen und Mitschüler, welche diese Rollen übernahmen. So entstanden kleine szenische Lesungen, an denen alle Schülerinnen und Schüler beteiligt waren.

Wir probten viel, schließlich wollten wir für unseren Leseförderworkshop mit Sabine Petzl, die wir bereits als Schauspielerin und Moderatorin aus dem Fernsehen kannten, gut vorbereitet sein. Ihre Tipps haben uns geholfen, durch richtiges Betonen, die Geschichten interessant vortragen zu können. Sabine besuchte uns mit ihrer Golden Retriever-Hündin Susi. Für gute Lese-Leistungen durften wir Susi ein Leckerli geben. Sogar ein Fernsehteam, das eine Dokumentation über unseren Workshop drehte, kam in unsere Klasse.

Die Zeit verging rasch und schon bald war unser Präsentationsnachmittag gekommen. Besonders freuten wir uns aber auch auf die Nachmittagsbetreuung, die Entspannung vor unserem Auftritt bringen sollte. Wir gingen gemeinsam Essen und durften uns dann noch im Park, der sich gleich neben der Schule befindet, und im Festsaal austoben.

Vor der Aufführung plagte uns großes Lampenfieber, das sich jedoch rasch legte, nachdem uns Sabine Petzl, die wieder nach Linz gekommen war, Atemübungen zeigte, mit denen wir die Nervosität in den Griff bekamen. Letzten Endes war aber der Gang auf die Bühne nicht so schlimm wie wir zuerst dachten. Unsere Moderatorinnen legten fehlerlose Auftritte hin und verschafften uns somit eine gute Basis für die szenischen Lesungen. Dazu spielte die Linzer Sängerin, Corinna Fuchs, zwischen den Geschichten Lieder.

Das Publikum, also unsere Eltern, Geschwister, Opas und Omas, Freunde, Lehrer und Ehrengäste waren begeistert. Die Präsentation dauerte um einiges länger als geplant, weil wir so viel Applaus bekamen. Am Ende der Aufführung erhielten wir eine eigens für uns angefertigte Urkunde, die uns neben dem Buch noch lange an unser Leseförderprojekt erinnern wird.

Im Anschluss an die Buchpräsentation verkauften wir unser Werk. Zudem hatten die Eltern ein Buffet vorbereitet. Bei Speis und Trank plauderten unsere Gäste in gemütlicher Runde noch lange und wir spendeten den Erlös aus dem Buffet an das Linzer Tierheim.

Unser Projekt "Ich lese Dir meine Geschichte vor" hat viel Spaß gemacht und neben der Verbesserung unserer Lesekenntnisse sicherlich auch die Klassengemeinschaft gestärkt. Nun freuen wir uns schon auf weitere Projekte.

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