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WIR SIND ZEITUNG
Texte 2019
Wir sind Zeitung 2019

Wir sind Zeitung, Teil 4

Die digitale Schule und wir

Folgender Beitrag wurde eingereicht von:

Name: Harald Harald Voggeneder
Alter: 11
Schule: Körnerschule
Klasse: 1C

Unser Klassenvorstand Claudia Furthner startete das Projekt "Ich bau ?ne Stadt für Dich und mich" im September 2018. Zuerst zeigte sie uns im Fach Deutsch Filme, zum Beispiel über die Entwicklung der Stadt London. In einer Freiarbeit haben wir ab Oktober in Gruppen überlegt, welche Art von Städten wir bauen könnten. In den einzelnen Gruppen wurde viel überlegt, ausprobiert und diskutiert. Insgesamt arbeiteten wir unter der Leitung von Klassenvorstand Claudia Furthner und den weiteren Klassenlehrern ein halbes Jahr lang zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung. Im Zuge eines Präsentationsabends wurden unsere Stadtmodelle vorgestellt.

Der fächerübergreifende Unterricht war sehr interessant, weil wir ein großes, vielseitiges Thema von verschiedenen Seiten aus betrachten konnten.
Von den Lehrerinnen und Lehrern bekamen wir also nicht nur Informationen in den einzelnen Fächern. Vielmehr stand die Vernetzung verschiedenster Lerninhalte und Lehrmethoden zum Thema Stadt im Vordergrund.
Zu Beginn luden wir den Experte Erich Gattringer ein. An einem Vormittag informierte der Linzer Stadtplaner über Seilbahnen als öffentliche Verkehrsmittel.
Dazu besuchten wir auch das Stadtspiellabor im OK-Center, wo uns Kulturvermittlerin Erika Baldinger und ihr Team den Begriff "Raum" näher brachten. Aus Holzklötzen wurden Türme und Hochhäuser gebaut, dazu Festungsanlagen und Vergnügungsparks. Zusätzlich wurden auf Plakaten Häuser aufgemalt. Auch lernten wir, wie ein Stadtplan gezeichnet werden kann, was wir auch sofort mithilfe eigener Ideen ausprobieren durften.

Es sind viele Ideen für Stadtmodelle entstanden, die wir zum Beispiel im Werkunterricht bauten. Unsere Werklehrerin Karin Rechberger regte uns dazu an, kreativ zu sein und Traumstädte nach unseren Vorstellungen und Wünschen zu gestalten. Bei fast allen Modellen, die wir aus Leim, Holz und mit viel Farbe bauten, nahm der Umweltgedanke und Klimawandel einen großen Stellenwert ein. Außerdem lernten wir, was bei der Stadtplanung alles zu bedenken ist und Schwierigkeiten bereiten kann. Dazu zählen hauptsächlich Funktionalität der Gebäude und Institutionen, Bedürfnisse der verschiedenen Stadtbewohner aber auch Kanalisation und Verkehr. Unsere Lehrerinnen und Lehrer haben uns dazu Fragen gestellt, Hinweise gegeben und uns auch selbst nach Antworten suchen lassen. Mit unseren Stadtmodellen waren wir nach der Fertigstellung sehr zufrieden.

Auf unseren Projektabend freuten wir uns sehr. Endlich konnten wir unsere Gedanken zu einer modernen Stadtentwicklung präsentieren. Im Anschluss besuchten unsere Familien und Freunde die Ausstellung aller erstellten Arbeiten, die im gesamten 2. Stock des Altbaus der Schule präsentiert wurden. Expertengruppen machten Führungen, jede Station wurde zusätzlich von einem Expertenteam betreut.
Harald, Felix, Leonard und Sinan bauten zum Beispiel die Stadt Sandro City. Sie entstand im Jahr 3027: Auf der Erde verhindern Klimawandel und Umweltverschmutzung beinahe überall Leben von Menschen, Tieren und Pflanzen. Daher musste fast die gesamte Erdbevölkerung flüchten. Zuflucht wurde am Planeten Mars gefunden. Nach weiteren Jahren kamen Menschen wieder auf die Erde und bauen auf den Ruinen einer verfallenen Stadt "Sandro City" auf. Von hier aus soll die gesamte Erde wiederbelebt werden und es könnten neue Städte entstehen.

Clara, Lena, Kerstin und Flora zeichneten Pläne für eine Neugestaltung der Stadt Linz, die teilweise untertunnelt werden soll. Über der Erde sollten mehr Grünflächen als jetzt existieren und keine Autos in der Stadt fahren dürfen. Unter der Erde wird hauptsächlich die Industrie angesiedelt und die Abgase durch Filter gereinigt.

Aktuell entwickelt ja der Stadtplaner Erich Gattringer ein Seilbahnprojekt für Linz, welches ausgehend vom Schlossmuseum das geplante Keplerzentrum im Schlossberg mit wichtigen kulturellen Institutionen wie dem Ars Electronica Center oder dem Brucknerhaus verbinden soll. Die Gondeln symbolisieren Planeten und erinnern somit an Johannes Kepler und sein Werk. Eine Gruppe hat mit Lehrerin Margitta Hartl-Hochholdinger ein Filz-Modell der Seilbahn angefertigt. Für seine Unterstützung bedankten wir uns mit einem Lied. Aus dem "Major Tom" von Peter Schilling wurde "Eine Seilbahn, sie soll schweben über unsere Stadt".

Unser Projekt "Ich bau dir ?ne Stadt" hat viel Spaß gemacht und sicherlich auch die Klassengemeinschaft gestärkt. Nun freuen wir uns schon auf weitere Projekte.

Ich bau Dir ne Stadt

Name: Harald Harald Voggeneder
Alter: 11
Schule: Körnerschule
Klasse: 1C

Unser Klassenvorstand Claudia Furthner startete das Projekt "Ich bau ?ne Stadt für Dich und mich" im September 2018. Zuerst zeigte sie uns im Fach Deutsch Filme, zum Beispiel über die Entwicklung der Stadt London. In einer Freiarbeit haben wir ab Oktober in Gruppen überlegt, welche Art von Städten wir bauen könnten. In den einzelnen Gruppen wurde viel überlegt, ausprobiert und diskutiert. Insgesamt arbeiteten wir unter der Leitung von Klassenvorstand Claudia Furthner und den weiteren Klassenlehrern ein halbes Jahr lang zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung. Im Zuge eines Präsentationsabends wurden unsere Stadtmodelle vorgestellt.

Der fächerübergreifende Unterricht war sehr interessant, weil wir ein großes, vielseitiges Thema von verschiedenen Seiten aus betrachten konnten.
Von den Lehrerinnen und Lehrern bekamen wir also nicht nur Informationen in den einzelnen Fächern. Vielmehr stand die Vernetzung verschiedenster Lerninhalte und Lehrmethoden zum Thema Stadt im Vordergrund.
Zu Beginn luden wir den Experte Erich Gattringer ein. An einem Vormittag informierte der Linzer Stadtplaner über Seilbahnen als öffentliche Verkehrsmittel.
Dazu besuchten wir auch das Stadtspiellabor im OK-Center, wo uns Kulturvermittlerin Erika Baldinger und ihr Team den Begriff "Raum" näher brachten. Aus Holzklötzen wurden Türme und Hochhäuser gebaut, dazu Festungsanlagen und Vergnügungsparks. Zusätzlich wurden auf Plakaten Häuser aufgemalt. Auch lernten wir, wie ein Stadtplan gezeichnet werden kann, was wir auch sofort mithilfe eigener Ideen ausprobieren durften.

Es sind viele Ideen für Stadtmodelle entstanden, die wir zum Beispiel im Werkunterricht bauten. Unsere Werklehrerin Karin Rechberger regte uns dazu an, kreativ zu sein und Traumstädte nach unseren Vorstellungen und Wünschen zu gestalten. Bei fast allen Modellen, die wir aus Leim, Holz und mit viel Farbe bauten, nahm der Umweltgedanke und Klimawandel einen großen Stellenwert ein. Außerdem lernten wir, was bei der Stadtplanung alles zu bedenken ist und Schwierigkeiten bereiten kann. Dazu zählen hauptsächlich Funktionalität der Gebäude und Institutionen, Bedürfnisse der verschiedenen Stadtbewohner aber auch Kanalisation und Verkehr. Unsere Lehrerinnen und Lehrer haben uns dazu Fragen gestellt, Hinweise gegeben und uns auch selbst nach Antworten suchen lassen. Mit unseren Stadtmodellen waren wir nach der Fertigstellung sehr zufrieden.

Auf unseren Projektabend freuten wir uns sehr. Endlich konnten wir unsere Gedanken zu einer modernen Stadtentwicklung präsentieren. Im Anschluss besuchten unsere Familien und Freunde die Ausstellung aller erstellten Arbeiten, die im gesamten 2. Stock des Altbaus der Schule präsentiert wurden. Expertengruppen machten Führungen, jede Station wurde zusätzlich von einem Expertenteam betreut.
Harald, Felix, Leonard und Sinan bauten zum Beispiel die Stadt Sandro City. Sie entstand im Jahr 3027: Auf der Erde verhindern Klimawandel und Umweltverschmutzung beinahe überall Leben von Menschen, Tieren und Pflanzen. Daher musste fast die gesamte Erdbevölkerung flüchten. Zuflucht wurde am Planeten Mars gefunden. Nach weiteren Jahren kamen Menschen wieder auf die Erde und bauen auf den Ruinen einer verfallenen Stadt "Sandro City" auf. Von hier aus soll die gesamte Erde wiederbelebt werden und es könnten neue Städte entstehen.

Clara, Lena, Kerstin und Flora zeichneten Pläne für eine Neugestaltung der Stadt Linz, die teilweise untertunnelt werden soll. Über der Erde sollten mehr Grünflächen als jetzt existieren und keine Autos in der Stadt fahren dürfen. Unter der Erde wird hauptsächlich die Industrie angesiedelt und die Abgase durch Filter gereinigt.

Aktuell entwickelt ja der Stadtplaner Erich Gattringer ein Seilbahnprojekt für Linz, welches ausgehend vom Schlossmuseum das geplante Keplerzentrum im Schlossberg mit wichtigen kulturellen Institutionen wie dem Ars Electronica Center oder dem Brucknerhaus verbinden soll. Die Gondeln symbolisieren Planeten und erinnern somit an Johannes Kepler und sein Werk. Eine Gruppe hat mit Lehrerin Margitta Hartl-Hochholdinger ein Filz-Modell der Seilbahn angefertigt. Für seine Unterstützung bedankten wir uns mit einem Lied. Aus dem "Major Tom" von Peter Schilling wurde "Eine Seilbahn, sie soll schweben über unsere Stadt".

Unser Projekt "Ich bau dir ?ne Stadt" hat viel Spaß gemacht und sicherlich auch die Klassengemeinschaft gestärkt. Nun freuen wir uns schon auf weitere Projekte.

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