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Stefan Kraft gewann die Qualifikation in Innsbruck

INNSBRUCK. Der dritte Bewerb der Vierschanzentournee auf dem Innsbrucker Bergisel verspricht enorme Spannung. Stefan Kraft, mit umgerechnet nur 44 Zentimetern Rückstand auf Kamil Stoch Gesamt-Zweiter, sammelte mit dem Sieg in der Qualifikation viel Selbstvertrauen.

Stefan Kraft Bild: (GEPA pictures)

Sein polnischer Rivale pausierte, daher kommt es am Mittwoch im ersten Durchgang zum Duell. Aber die besten fünf "Verlierer" kommen auch weiter.

Kraft war auf dem Weg zu seinem Gesamtsieg 2015 in Innsbruck Zweiter - es war sein weitaus bestes Resultat in Tirol. Ein Sieg in der Heimat fehlt dem Pongauer noch. Ein Spitzenplatz mit zwei sehr weiten Flügen wird auch am Mittwoch nötig sein, denn Doppel-Olympiasieger Stoch unterstrich mit starken Leistungen im Training am Dienstag seine Klasse. Der 29-Jährige war 2013 in Innsbruck bereits Zweiter (damals Gesamtvierter der Tournee) und 2014 Dritter.

"Spannender geht es fast nicht mehr", meinte denn auch Kraft, der auch mit der dritten Tourneeschanze auf Anhieb gut zurechtkam. "Der Quali-Sprung gibt viel Selbstvertrauen", sagte der 23-Jährige. "Ich weiß genau, was ich zu tun habe." Einmischen könnte sich am Mittwoch (14.00 Uhr/live ORF eins) freilich der Wettergott, denn die Prognosen lassen Schneefall und am späteren Nachmittag auch Wind erwarten.

Hayböck Vierter

Michael Hayböck (131 m) erreichte hinter den Polen Maciej Kot (132 m) und Piotr Zyla (130) den vierten Rang. Damit ließ der Gesamt-Dritte des Vorjahres das mäßige Abschneiden in Garmisch vergessen und lag unmittelbar vor dem Norweger Daniel Andre Tande. Der Tournee-Dritte aus Norwegen landete bei 132 m. Der verkühlte Manuel Fettner wurde Siebenter (129). Der bisher letzte ÖSV-Sieger in Innsbruck war vor vier Jahren Gregor Schlierenzauer.

Insgesamt zehn Österreicher sind am Mittwoch im Bewerb dabei. Aus dem Sextett der nationalen Gruppe schafften es drei Springer, am besten schlug sich Clemens Aigner (125 m) auf Rang 19. Im K.o.-Duell treffen die Zimmerkollegen Andreas Kofler (21. der Qualifikation) und Elias Tollinger (30.) aufeinander, die beide für den SV Innsbruck-Bergisel springen. Kofler hat ein Rezept gefunden: "Wir werden uns ausmachen, dass wir beide weiterkommen. Das schaffen wir."

Die Brüder Prevc kommen bei der Tournee weiterhin nicht auf Touren. Bester des Trios in der Qualifikation war Cene als Zehnter. Bergisel-Vorjahressieger Peter Prevc war 14. und Weltcup-Spitzenreiter Domen, der in der Tourneewertung nur Zwölfter ist, musste sich mit dem 18. Rang begnügen.

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Artikel nachrichten.at/apa 03. Januar 2017 - 15:41 Uhr
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