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In das Projekt Langlauf-Zentrum kommt wieder Bewegung hinein

LINZ. Sport-Landesrat Michael Strugl lässt Option in Hellmonsödt-Reichenau prüfen.

In das Projekt Langlauf-Zentrum kommt wieder Bewegung hinein

Spitzen-Langläufer wie Nathalie Schwarz und viele Breitensportler hoffen auf eine baldige Verwirklichung. Bild: GEPA pictures

Es galt bereits als fix und scheiterte dann doch knapp vor Baubeginn – nach mehr als zehn Jahren Vorarbeit kam im Winter 2015 das Aus für das geplante Langlaufzentrum in der Mühlviertler Gemeinde Sonnberg (Bezirk Urfahr-Umgebung).

Sport- und Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl (VP) zog damals die Reißleine, weil der dortige Gemeinderat trotz Landeszusage mit der Zustimmung für das 1,6 Millionen teure Projekt zögerte. Dann wurde es still um die Initiative. Doch Strugl will nun wieder Bewegung in die Sache bringen.

"Ja, es gibt einen neuen Projektstrukturplan", sagt der Landesrat auf OÖN-Anfrage. Nur unweit von Sonnberg in Hellmonsödt und Reichenau wird derzeit eine mögliche Umsetzung geprüft. Es seien bereits Gespräche mit den Bürgermeistern und weiteren Gemeinde-Verantwortlichen geführt worden. Gefunden werden muss vor allem aber ein Betreiberverein, der für die Erhaltung zuständig ist.

Denn das Projekt ist weitreichend. Eine Beschneiungsanlage soll eine winterfeste Loipe garantieren. Diese soll dazu auch eine ansprechende Beleuchtung bekommen. Und es gibt auch Überlegungen, eine moderne Laser-Schießanlage für Biathleten zu errichten.

Auch wenn die Bemühungen in den vergangenen Jahren noch nicht fruchteten, will Strugl seinen Plan vom Langlauf-Zentrum so schnell nicht aufgeben: "Wir sehen den Bedarf dafür gegeben. Es gibt in Oberösterreich einige Spitzenleute mit Potenzial, und viele Schulen und Vereine sowie der Breitensport würden davon ebenfalls profitieren."

Hoffnung bei Langläufern

Im Langlauf-Lager sehnt man ein Nordisches Zentrum mit Nähe zum Zentralraum schon lange herbei. "Das würde nur Vorteile bringen, denn damit ist auch in schneearmen Wintern immer eine Loipe für unsere Leute da. Weite Fahrwege würden dadurch entfallen", sagt der Nordische Sportdirektor des Landesskiverbandes, Otto Leodolter.

Das glaubt auch der Mühlviertler Christian Schwarz, erfolgreicher Geschäftsführer im Nordischen Ausbildungszentrum Eisenerz. "Es wäre für die Nachwuchstalente Oberösterreichs und auch für den Hobby-Langläufer eine tolle Geschichte, wenn das Wirklichkeit wird." Das soll noch nicht alles sein. Eine asphaltierte Skiroller-Strecke für das Sommer-Training ist ebenfalls in Planung.

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Artikel Dominik Feischl 21. März 2017 - 00:04 Uhr
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