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Fourcade gewann Pyeongchang-Verfolgung - Eberhard Dritter

PYEONGCHANG. Martin Fourcade hat am Samstag den Weltcup-Verfolgungsbewerb der Biathleten in Pyeongchang souverän gewonnen.

Martin Fourcade Bild: (GEPA pictures)

Der Franzose, der erneut als Gesamtsieger feststeht, siegte nach einer fehlerfreien Schießleistung klar vor dem Russen Anton Schipulin (+34,5 Sek.). Bester Österreicher war Sprint-Sieger Julian Eberhard (36,7/3 Strafrunden) unmittelbar vor Simon Eder (1:03,2 Min./2) auf Rang drei.

Das starke mannschaftliche ÖSV-Ergebnis bei der Olympia-Generalprobe in Südkorea rundete Dominik Landertinger mit Rang sieben (1:20,3/2) ab. Für das lange Zeit geschlossen auf den Rängen zwei bis vier liegende rot-weiß-rote Trio wäre sogar noch mehr drinnen gewesen, doch mit Strafrunden beim letzten Schießen vergaben Eberhard, Eder und Landertinger noch bessere Platzierungen. Daneben holte auch Lorenz Wäger als 34. noch Weltcup-Punkte.

"Das war ein richtig geiles Biathlonrennen. Eines der lässigsten, das ich je gelaufen bin. Es hat richtig Spaß gemacht in der zweiten und dritten Runde mit den zwei Teamkollegen im Österreicher-Paket zu laufen. Ich denke wir haben uns alle drei gut geschlagen", betonte Eberhard nach seinem ersten Podestplatz in der Verfolgung. Der 30-jährige Salzburger blieb im ersten Liegend-Schießen fehlerfrei, musste dann aber beim zweiten zweimal in die Strafrunde.

Eder und Landertinger blieben bis zur letzten Schießeinlage fehlerfrei, schossen aber dann je zwei Fahrkarten, womit das Podest für sie außer Reichweite war. "Das war mein zweitbestes Saisonresultat. Es freut mich, dass ich nach all den Krankheiten jetzt läuferisch endlich in Schwung komme. Das ist eine super Bestätigung vom Training und zeigt einem auch im Hinblick auf das nächste Jahr, dass man auf dem richtigen Weg ist", lautete der zufriedene Kommentar von Eder.

Auch Landertinger sprach von einem "guten Rennen. Zum Schluss habe ich mir beim Schießen leider schwergetan, weil ich die Belastung ziemlich gespürt habe. Ansonsten bin ich mit der Leistung zufrieden, auch wenn ich es läuferisch derzeit nicht so draufhabe wie zum Beispiel bei der WM."

Fourcade hat dagegen seine Topform von der WM gehalten und feierte seinen bereits zwölften Saisonsieg. Den sechsten Gesamt-Weltcup-Triumph en suite hatte er sich bereits am Vortag mit Platz drei im Sprint gesichert. Bereits bei Halbzeit übernahm der 28-Jährige, der mit 45,4 Sekunden Rückstand auf Eberhard ins Rennen gestartet war, die Führung von Eberhard und lief in der Folge ungefährdet seinem bereits 59. Weltcup-Einzelsieg entgegen.

Stimmen der Österreicher

Julian Eberhard (3.): „Das war ein richtig geiles Biathlonrennen. Eines der lässigsten, das ich je gelaufen bin. Es hat richtig Spaß gemacht in der zweiten und dritten Runde mit den zwei Teamkollegen im Österreicher-Paket zu laufen. Ich denke wir haben uns alle drei gut geschlagen. Ich habe am Ende alles gegeben, aber so richtig Hoffnung, dass ich Anton noch einholen kann, hatte ich nicht. Dafür ist er in der Schlussrunde eigentlich zu stark."                 

Simon Eder (4.): „Das war mein zweitbestes Saisonresultat. Es freut mich, dass ich nach all den Krankheiten jetzt läuferisch endlich in Schwung komme. Das ist eine super Bestätigung vom Training und zeigt einem auch im Hinblick auf das nächste Jahr, dass man auf dem richtigen Weg ist. Die Bedingungen am Schießstand waren eigentlich perfekt. Leider hat es mich kurz vor dem Ziel dann doch noch mit zwei Fehlern erwischt."         

Dominik Landertinger (7.): „Es war ein gutes Rennen. Zum Schluss habe ich mir beim Schießen leider schwer getan, weil ich die Belastung ziemlich gespürt habe. Ansonsten bin ich mit der Leistung zufrieden, auch wenn ich es läuferisch derzeit nicht so draufhabe, wie zum Beispiel bei der WM."  

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Artikel nachrichten.at/apa 04. März 2017 - 13:31 Uhr
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