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Weirather stahl den amerikanischen Stars im Super-G die Show

LAKE LOUISE. Ski alpin: Liechtensteinerin gewann vor Gut und Weltmeisterin Schmidhofer – Abfahrtssiegerin Shiffrin Fünfte, Vonn ausgeschieden:

Weirather stahl den amerikanischen Stars im Super-G die Show

Tina Weirather Bild: APA

Alle Augen waren gestern in Lake Louise auf Mikaela Shiffrin gerichtet. Die amerikanische Super-Technikerin, die am Samstag in der Spezialabfahrt sensationell nicht zu schlagen gewesen war, hätte mit einem Super-G-Triumph Ski-Geschichte schreiben können. Der Traum, in allen Disziplinen zu gewinnen, lebt aber auch nach dem fünften Rang bei der erst 22-Jährigen aus Vail. "Ich fühle mich jetzt auch in den schnellen Passagen wohl, das gibt mir Auftrieb", sagte Shiffrin, die schon 33 Weltcupsiege zu Buche stehen hat: 27 im Slalom, vier im Riesentorlauf, einen in der Abfahrt und einen in der Kombination.

Tina Weirather weiß um die Stärke der Top-Favoritin auf die große Kristallkugel, abschütteln lässt sich die Liechtensteinerin aber nicht. Gestern zelebrierte die 28-Jährige im Super-G ihren siebenten Weltcuperfolg – übrigens elf Hundertstel vor Lara Gut (Sz), die nach ihrem bei der Heim-WM 2017 in St. Moritz erlittenen Kreuzbandriss auf dem Weg zurück ist.

Das Podest der Top 3 komplettierte Super-G-Weltmeisterin Nicole Schmidhofer, die ihre beherzte Fahrt mit Rang drei (27 Hundertstel zurück) krönte. Cornelia Hütter, am Freitag umjubelte Abfahrtssiegerin, wurde Achte, Stephanie Venier Elfte. Anna Veith schied aus, Gleiches galt für Lindsey Vonn, die in ihrem "Wohnzimmer" die große Geschlagene war. Am Freitag schwer und auch gestern gestürzt, dazwischen enttäuschte Zwölfte in der zweiten Abfahrt am Samstag – das ist viel zu wenig für die Ansprüche der US-Speed-Queen: "Natürlich wollte ich mehr, aber ich muss es nehmen, wie es ist. Ich werde weiter angreifen", betonte Vonn.

Weirather hat ebenfalls Lust auf mehr: "Ich habe ein sehr schwieriges Rennen gewonnen, das macht mich stolz. Es hat von den Verhältnissen her stark gewechselt, man musste immer bereit sein. Das Gefühl war nicht immer gut, aber wie es aussieht, habe ich den Ski laufen gelassen", strahlte die Tochter von Hanni Wenzel und Harti Weirather.

Hütter trauerte indes einem besseren Resultat hinterher: "Auf Rang vier hat nur eine Zehntel gefehlt, da ist es voll knapp."

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Artikel 04. Dezember 2017 - 00:04 Uhr
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