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Phänomen Fill: Sieglos zur Kristallkugel

ASPEN. Abfahrts-Weltcup: Rang zwei genügte, um Jansrud abzufangen – Stuhec-Erfolg bei Damen.

Phänomen Fill: Sieglos zur Kristallkugel

Peter Fill mit der Kristallkugel Bild: GEPA pictures

Der Gewinner des Abfahrts-Weltcups bei den Herren heißt wie schon in der Ski-Saison 2015/16 Peter Fill. Der Südtiroler fing beim finalen Rennen in Aspen noch den Norweger Kjetil Jansrud, der zuvor 33 Punkte Vorsprung gehabt hatte, ab. Fill genügte ein zweiter Rang hinter seinem italienischen Landsmann Dominik Paris, für Jansrud war ein elfter Platz zu wenig: "Ich bin natürlich enttäuscht, aber das muss man akzeptieren. Normal läuft es auf dem Schnee in Amerika. Trotzdem hatte ich eine gute Saison."

Fill kletterte auf den Thron, obwohl er in der gesamten Saison keinen einzigen Sieg gefeiert hat. "Das stört mich jetzt nicht. Es gibt nicht viele, die die Kugel verteidigt haben – mir ist das geglückt", strahlte der 34-Jährige mit Kristall um die Wette: "Ich bin überwältigt, dass es sich ausgegangen ist."

Keine Rolle im Kampf um die Podestplätze spielten die Österreicher. Vincent Kriechmayr, der im Training so stark in Erscheinung getreten war, musste sich mit Rang neun unmittelbar hinter Matthias Mayer zufriedengeben. "Es ist eine bittere Pille, ich war gut drauf. Und dann habe ich oben im Flachen 75 Hundertstel bekommen und im Ziel bin ich 52 hinten", sagte der Oberösterreicher, der mit einem Podestplatz seine Saison noch retten wollte: "Ich muss schauen, was da los war. Vielleicht bin ich ein bisschen zu grob gefahren. Aber ich glaube, ich hatte heute schon das Zeug, dass ich vorne mitfahre."

Olympiasieger Mayer, dem Achten im Klassement, fehlten in dem engen Rennen nur 0,32 Sekunden auf den Sieg. "Es war eine super Fahrt. Ich habe Fehler gemacht, war trotzdem schnell, und der Zeitrückstand ist gering. Es war alles drinnen."

Bei den Damen blieb ein Herzschlagfinale aus. Zu dominant trat Ilka Stuhec in Erscheinung. Die 26-Jährige feierte ihren siebenten Sieg und landete im Abfahrts-Weltcup stolze 137 Punkte vor der gestern drittplatzierten Italienerin Sofia Goggia. Vor ihr klassierte sich Lindsey Vonn (USA).

Beste Österreicherin im Rennen wurde Super-G-Weltmeisterin Nicole Schmidhofer unmittelbar vor ihrer Landsfrau Tamara Tippler als Sechste.

Durch Stuhecs Sieg ist die Entscheidung im Gesamt-Weltcup vertagt. Mikaela Shiffrin (USA), die in der Abfahrt nicht an den Start ging, hat bei drei noch ausstehenden Einzel-Rennen 278 Zähler Vorsprung auf die Slowenin.

Heute Kugel-Entscheidung im Damen-Super-G

 

Heute stehen beim alpinen Ski-Weltcupfinale in Aspen die beiden Super-G-Rennen auf dem Programm. Den Anfang machen die Damen um 16 Uhr (ORF eins live). Im Mittelpunkt steht das Duell um die kleine Kristallkugel zwischen der führenden Slowenin Ilka Stuhec und der 15 Punkte zurückliegenden Liechtensteinerin Tina Weirather. Für Österreich sind Stephanie Venier, die Weltmeisterin in dieser Disziplin, Nicole Schmidhofer, Christine Scheyer, Elisabeth Görgl und Ricarda Haaser im Einsatz.

Bei den Herren (ab 18 Uhr, ORF eins live) ist an der Spitze der Super-G-Wertung keine Veränderung mehr möglich. Der Norweger Kjetil Jansrud hat sich die Kugel bereits zum zweiten Mal in seiner Karriere gesichert.

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Artikel OÖN 16. März 2017 - 00:04 Uhr
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