Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Freitag, 15. Dezember 2017, 01:30 Uhr

Linz: 2°C Ort wählen »
 
Freitag, 15. Dezember 2017, 01:30 Uhr mehr Wetter »
Sport  > Wintersport  > Ski Alpin

Missbrauchsvorwürfe: Werdenigg vier Stunden befragt

WIEN. Ex-Skirennläuferin Nicola Werdenigg hat am Dienstag in Innsbruck zu den von ihr geäußerten Missbrauchsvorwürfen ausgesagt.

Die ehemalige Skirennläuferin Nicola Werdenigg Bild: ZEITUNGSFOTO.AT/DANIEL LIEBL (APA/ZEITUNGSFOTO.AT/DANIEL LIEBL)

Die Olympia-Vierte in der Abfahrt 1976 in Innsbruck wurde vier Stunden lang von je einem Ermittler des Landeskriminalamtes Tirol und der Staatsanwaltschaft Innsbruck als Zeugin befragt.

"Ich bin sehr froh, dass diese Zeugenbefragung so zeitnah stattfand und das nun für mich so weit erledigt ist", sagte Werdenigg zur APA - Austria Presse Agentur. Sie sei in allen von ihr in den Medien genannten Vorfällen und Ereignissen befragt worden. "Es war ein sehr konstruktives, gutes Gespräch. Es war sehr intensiv. Ich hoffe, dass ich zur Aufklärung aller Fälle und Vorfälle gut beitragen kann. Ich bin mir sicher, es wird jetzt in allen Fällen gut weiterermittelt werden können", sagte Werdenigg.

Werdenigg ließ die Ermittler wissen, dass sie auch künftig für alle Fragen, die noch auftauchen, zur Verfügung stehe. "Aber im Großen und Ganzen ist zu meinen eigenen Fällen alles gesagt. Wo möglicherweise noch Aufklärungsbedarf ist, ist im Speziellen der Fall Neustift. Alles andere was im Zusammenhang mit dem ÖSV gesagt werden musste, ist auch gesagt", betonte die Tirolerin.

"Es ging um den kompletten Zeitrahmen sämtlicher Vorfälle, die ich im Erstartikel im Standard geschildert habe, und auch den Vorfall von 2005, den ich in der Zeit in Bild angesprochen habe. Und auch das Pastern, über das ich im ORF geredet habe", erklärte Werdenigg.

"Es geht mir nun sehr gut. Ich bin total erleichtert. Ich freue mich, dass dieses Kapitel jetzt für mich abgeschlossen ist. Und dass ich wirklich in die Zukunft blicken kann. Und diese Arbeit und diese Intention aufnehmen kann für Prävention und hoffentlich auch noch Aufklärung. Und in weiterer Folge einfach einen wertvollen Beitrag leisten kann."

Werdenigg hatte am 20. November im "Standard-Sportmonolog" erstmals von sexuellen Übergriffen im heimischen Skisport während ihrer Karriere hin zu einer Vergewaltigung durch einen Mannschaftskollegen gesprochen. Außerdem sprach sie wenige Tage später in der ORF-Sendung "ZiB 2" davon, dass ihr auch ein Fall bekannt sei, der erst rund zwölf Jahre zurückliegen soll. In der Zwischenzeit sind bei diversen Anlaufstellen zahlreiche Meldungen von Missbrauchsvorfällen eingegangen.

Kommentare anzeigen »
Artikel nachrichten.at/apa 06. Dezember 2017 - 06:54 Uhr
Mehr Ski Alpin

Nach Super-G-Sieg will Kriechmayr jetzt ein "echter Abfahrer" werden

GRÖDEN. Ski alpin: Der 26-Jährige aus Gramastetten spricht vor dem heutigen Super-G in Gröden (12.15 Uhr) ...

Zittern in Val d'Isere

VAL D’ISERE. Die alpinen Ski-Damen sind weiterhin vom Wetterpech verfolgt.

Vincent Kriechmayr: "In Linz kennt mich keiner"

ST CHRISTINA/GRÖDEN. Das Etikett des ewigen Geheimfavoriten will ÖSV-Speed-Ass Vincent Kriechmayr bald ...

Mayer Schnellster in Gröden-Training mit Überlänge

ST: CHRISTINA/GRÖDEN. Das zweite Training für die Ski-Weltcup-Abfahrt in Gröden hat sich am Donnerstag ...

Land will bei Pyhrn-Priel jetzt eine Zeitlupenstudie

HINTERSTODER. Vollversammlung sah beim Slalom des Vorstands mit David Ryding, Budget und Tochterfirma noch ...
Meistgelesene Artikel   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS
Bitte Javascript aktivieren!