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Hirscher setzt ein Zeichen: Vertrag bis 2020 verlängert

SALZBURG. Ein gutes Omen: Österreichs Ski-Superstar bindet sich zwei weitere Jahre an seinen Ausrüster Atomic.

Hirscher setzt ein Zeichen: Vertrag bis 2020 verlängert

Marcel Hirscher Bild: GEPA

Marcel Hirscher, der nach dieser überragenden Ski-Saison mit zwei Olympia-Goldmedaillen, zwei kleinen Kristallkugeln (Slalom, Riesentorlauf) und dem siebenten Triumph im Gesamt-Weltcup Spekulationen über seine Zukunft Tür und Tor geöffnet hat, könnte seine großartige Karriere fortsetzen. Gestern gab sein Ausrüster Atomic die Vertragsverlängerung mit dem 29-jährigen Salzburger bekannt. Hirscher hat bis 2020 unterschrieben und auf Twitter "Never change a winning team" gepostet.

In der Presseaussendung von Atomic steht, dass Hirschers Autogramm "nun auch eine Antwort auf die Diskussionen um den Verbleib im Skirennsport sein könnte". Nachsatz: "Rücktritte sehen üblicherweise anders aus." Atomic-Rennsportleiter Christian Höflehner zeigte sich jedenfalls begeistert: "Für uns fühlt es sich an wie eine Goldmedaille. Marcel hat natürlich die Freiheit, sich jederzeit anders zu entscheiden. Allerdings werte ich die Tatsache, dass es ihm wichtig war, alles vor seinem Heli-Skiing-Trip nach Kanada unter Dach und Fach zu bringen, als starkes Indiz für eine Fortsetzung der Karriere. Und ehrlich gesagt – alles andere würde uns sehr überraschen: Bei so viel Spaß, wie er jetzt am Skifahren, am Racen und Sich-Messen hat." Klingt gut.

Hirscher will offenbar mehr, auch wenn er mit Ausnahme einer Spezialabfahrt schon alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gibt: drei Olympiamedaillen (zwei in Gold, eine in Silber), vier WM-Titel und drei WM-Silberne, sieben große und zehn kleine Kristallkugeln, 58 Weltcup-Triumphe, 123 Podestplätze, 12.421 Weltcuppunkte – das ist richtig bemerkenswert.

Abfahrtstitel an Striedinger

Die Saison 2017/18 hat Hirscher beendet, ganz vorbei ist sie aber noch nicht. Gestern krönte sich Otmar Striedinger in Saalbach-Hinterglemm zum österreichischen Abfahrtsmeister. In Abwesenheit von Vincent Kriechmayr und Hannes Reichelt hatte der 26-jährige Kärntner zwei Hundertstel Vorsprung auf Max Franz. Die Oberösterreicher Daniel Hemetsberger, Lukas Trinkl, Michael Offenhauser und Maximilian Lahnsteiner belegten die Ränge 14 bis 17. (alex)

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Artikel 24. März 2018 - 00:04 Uhr
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