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Anna Veith klärt über Comeback-Zeitplan auf

WIEN. Die Sprecherin von Ski-Star Anna Veith rückt die Aussagen von ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel zurecht

Bei Anna Veith verlaufe alles nach Plan. Bild: gepa

Bei Skistar Anna Veith verläuft auf dem Weg zurück alles nach Plan. Das versicherte Pressebetreuerin Ursula Hoffmann am Freitag. Die jüngsten Aussagen von Peter Schröcksnadel, wonach es für Olympia "sehr knapp" werden wird und dass er von der Salzburgerin per SMS um ein Gespräch gebeten worden sei, hatten zu Spekulationen geführt. 

"Es wird sicher knapp, aber es ist möglich. Und sie soll es ja nicht zu früh machen, weil mit einer Verletzung dieser Art ... wenn man da zu früh anfängt, dann ist es vorbei", sagte Schröcksnadel in einem Interview im ORF-Kurzsport. Anfang März wurde Veith wegen einer chronischen Entzündung der Patellasehne im linken Knie operiert. Im Oktober 2015 hatte die Salzburgerin bei einem Trainingssturz in Sölden Risse des vorderen Kreuzbandes, des inneren Seitenbandes und der Patellasehne im rechten Knie erlitten, beide Knie sind nun also operiert. 

"Ich habe heute schon mit Peter Schröcksnadel telefoniert. Alles, was er sagen wollte, ist, dass es ihm wichtig ist, dass sie nicht zu früh loslegen soll. Dass es ein ambitioniertes Ziel ist, ist Anna klar. Aber sie will es schaffen und glaubt daran. Davon ist Peter auch überzeugt, dass es sich ausgeht. Und sie bekommt jede Unterstützung, die sie braucht, das war die Message", erzählte Hoffmann vom Gespräch mit dem ÖSV-Boss. Und zu der SMS mit der Bitte der 28-jährigen Veith ums Gespräch meinte sie. "Er war im Urlaub in Kanada, Anna ist noch im Urlaub in Italien, sie tauschen sich ständig aus und treffen sich regelmäßig." 

Auch am Status von Anna Veith im ÖSV habe sich nichts geändert, auch wenn sie nach der neuen Trainingsgruppen-Zuordnung mit vier anderen Läuferinnen in einer "Back to Race"-Gruppe aufgelistet wird. Deren Schneetrainer ist der für Veith zuständige Meinhard Tatschl. "Sie benötigt ja derzeit keinen Schneetrainer. Sobald sie sagt, sie fährt wieder Ski, ist er ihr Schneetrainer. Und da ist es ja auch kein Problem, wenn die anderen mitfahren", meinte Hoffmann. "Anna darf nicht zu früh zu stark belasten, damit sie keine neue Entzündung bekommt. Dafür tut sie alles. Sobald sie fit genug ist, wird sie auf Schnee gehen, das wird nicht vor Oktober sein. Jetzt ist die Zeit für Aufbautraining." Die Gesamtweltcupsiegerin 2013/14 und 2014/2015 twitterte zuletzt Bilder aus Italien, u.a. war Veith da auch mit dem E-Bike unterwegs.

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Artikel nachrichten.at/APA 19. Mai 2017 - 16:22 Uhr
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