Das sagte Atle Skaardal, der Renndirektor des Internationalen Skiverbandes (FIS). Für die Kombination (18.30/21.30 Uhr MEZ) wird neben der Entschärfung des Zielsprungs die Abfahrt zudem verkürzt, kündigte der Norweger an. Pärson zog sich bei ihrem schlimmen Sturz keine Knochenbrüche zu, ihr Antreten in der Super-Kombination war vorerst aber nicht gesichert.
Nasser Schnee - Piste war schneller
Der vom Regen nasse Schnee hatte ob der gesunkenen Temperaturen zu eisigen Verhältnissen auf der "Franz's" geführt. Die Piste war schneller geworden, der Zielsprung ging noch weiter als im einzigen Zeitlauf. "Das war sicher ein Grund, warum es für die Fahrerinnen schwer war, sich auf die Sprünge und auch die schwierigen Kurven einzustellen", sprach Skaardal die weiteren zahlreichen Stürze auf der Piste an.
Kurs verlangte Läuferinnen alles ab
Die Strecke selbst sei für alle Läuferinnen eine große Herausforderung gewesen. "Der Kurs war vom Start bis Ziel sehr fordernd, die Rennzeit lange. Diese zwei Faktoren und der Umstand, dass bei Olympia alle hundert Prozent geben, haben dazu geführt, dass es ein paar Stürze gab", sagte Skaardal, der nicht glaubt, dass man im Weltcup häufig solche Rennen fahren könne. "Von Zeit zu Zeit ja, aber das ist keine Sache für jedes Wochenende. Da braucht man lange, um sich zu erholen."
Als nicht optimal bezeichnete der Skandinavier, dass es wegen des Schlechtwetters keinen perfekten Trainingslauf gegeben habe. "Aber wir haben eine akzeptable Lösung gefunden. Aber ein kompletter Lauf von Start bis Ziel wäre natürlich der Wunsch gewesen."