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So "kitzelt" der neue Linz-Coach seine Spieler

STRAUBING. Black Wings gewannen gestern 4:3 in Straubing.

So "kitzelt" der neue Linz-Coach seine Spieler

Coach Troy Ward mit Brian Lebler (Nummer 7) und Co. Bild: BWL

2500 friedliche und gut gelaunte Black-Wings-Fans beim 4:3-Sieg über Straubing am Freitag, 200 treue Linzer Schlachtenbummler gestern beim 4:3 nach Penaltyschießen im Re-Match im Eisstadion am Pulverturm in Bayern. Nein, wir sind noch lange nicht in der Eishockey-Play-off-Zeit angekommen, sondern stehen erst am Anfang der Vorbereitung. Trotzdem ist die Begeisterung für Neo-Coach Troy Ward förmlich greifbar: "Das ist schon ein spezieller Ort", betonte der kommunikative US-Amerikaner, der den Anhängern aus der Seele spricht.

Er sagt zwar, dass "Resultate in Testmatches zweitrangig" seien, gleichzeitig appelliert er aber auch an die Moral. Als seine Wings am Freitag nach zwei Dritteln – sichtlich müde von zuvor intensiven Trainingseinheiten – 1:3 zurückgelegen waren, hatte Ward die richtigen Worte gefunden: "Ich habe den Burschen gesagt, dass ich ihnen nicht böse bin, wenn sie verlieren. Aber ich erwarte, dass sie noch einmal alles aus sich herausholen. Denn das ist die Stahlstadt, hier wird hart gearbeitet. Die Leute werden es nicht akzeptieren, wenn ihr nicht auch alles gebt."

Einer, der sich stets für das Team aufreibt, ist zweifellos Philipp Lukas. Er war gestern in Straubing zwar auf dem Eis, das "C" des Kapitäns trug aber Brian Lebler auf der Brust. Was steckt dahinter? Ward hat die "Captain Challenge" ausgerufen, in jedem der sechs Vorbereitungsmatches wird ein anderer Akteur Kapitän sein. Erst ein paar Tage vor dem Liga-Start am 8. September in Znojmo wird der Mannschaftsführer durch Spielerwahl ermittelt werden.

Ward geht davon aus, dass Lukas, der seit 2000 beim EHC und seit 2008 Kapitän ist, in seinem Amt bestätigt wird. "Ich wäre schockiert, wenn es nicht so wäre", betonte der 55-Jährige, der gestern in Straubing Verteidiger Marc-André Dorion schonte. Dafür war Sébastien Piché nach überstandener Erkrankung wieder an Bord, der Kanadier ließ auf Patrick Spannrings 1:0 (1.) das 2:0 (4.) folgen. In der 26. Minute erhöhte Dan DaSilva sogar auf 3:0. Die erste halbe Stunde war richtig gut, das Penaltyschießen auch. Mit Neuzugang Corey Locke, Lebler und Joel Broda trafen alle drei Linzer Schützen.

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Artikel Alexander Zambarloukos 14. August 2017 - 00:04 Uhr
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