Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Montag, 18. Dezember 2017, 23:17 Uhr

Linz: -4°C Ort wählen »
 
Montag, 18. Dezember 2017, 23:17 Uhr mehr Wetter »
Sport  > Wintersport  > Black Wings

"Die Black Wings könnten so einen Ausfall verkraften"

Die 4,5-Millionen-Euro-Exekution gegen Präsident Freunschlag bedroht den Eishockeyverein nicht.

"Die Black Wings könnten so einen Ausfall verkraften"

Black-Wings-Chef Freunschlag Bild: BWL/Eisenbauer

Peter Freunschlag, Präsident des Eishockeyvereins EHC Liwest Black Wings Linz (Saisonbudget vier Millionen Euro), sieht sich in seiner Funktion als Unternehmer in der Immobilienbranche (Planer und Bauträger) mit einer Exekution über 4,5 Millionen Euro konfrontiert. Der gestrige OÖN-Bericht hat vielen Fans des zweimaligen Meisters (2003, 2012) Sorgenfalten ins Gesicht getrieben und die Telefone heiß laufen lassen. Die zentrale Frage: "Was passiert mit den Black Wings, wenn der Klubchef seine wirtschaftlichen Schwierigkeiten nicht in den Griff bekommt?"

Die Antwort: Es geht weiter. Der EHC ist längst keine "One-Man-Show" mehr, sondern breiter denn je aufgestellt. Freunschlag führt den Klub seit 2008 als ehrenamtlicher Präsident, seine Firmen GPM und Technisches Büro Freunschlag fallen in die Kategorie der "mittleren bis kleinen Sponsoren des Vereins", wie es Black-Wings-Vizepräsident Karl Egger, Chef der Firma Ke Kelit (Kunststoffbe- und -verarbeitung), formuliert. In dieser Preisklasse hat der EHC dutzende Geldgeber.

"Wir stehen auf breiten und gesunden Beinen, könnten so einen Ausfall verkraften. Aber das ist jetzt alles hypothetisch", sagt Egger, der weiterhin zu Freunschlag steht. Ähnlich sieht das Peter Zauner, Geschäftsführer der Firma Molin (Industrieanlagen-Anbieter) und ebenfalls "Vize" bei den Wings. "Die unternehmerische Tätigkeit von Herrn Freunschlag und sein Präsidentenamt sind zwei Paar Schuhe und strikt zu trennen."

Will heißen: Freunschlag bleibt (zunächst) Chef des EHC, obwohl die Außenwirkung im Moment nicht die beste ist. "Das Problem hat mit dem Verein selbst nichts zu tun, ist darüber hinaus gemäß Vorvertrag in einer Auflösung begriffen und wird somit positiv erledigt", versprach Freunschlag in einer Presseaussendung, die die Black Wings gestern um 13.47 Uhr ausgeschickt haben.

Sollte sich die Sache – Auslöser des Millionenstreits mit der Wiener Dr. Richard Leasing KG ist ein Immobilienprojekt im Wiener Gebäudekomplex Arsenal – nicht in Wohlgefallen auflösen, müssten die Black Wings wohl einen neuen Chef suchen. Doch so weit wollen die Vizepräsidenten noch nicht denken.

Die Ängste der Fans haben ihren Ursprung im Black-Wings-Konkurs 2005. Damals hatte sich Wolfgang Steinmayr, der nicht nur Präsident, sondern auch Hauptsponsor und der mit Abstand größte Geldgeber gewesen war, finanziell übernommen. Die Abhängigkeit von einer Person war ein Hochrisikospiel, davon kann heute keine Rede sein.

Kommentare anzeigen »
Artikel Alexander Zambarloukos 20. September 2017 - 00:04 Uhr
Mehr Black Wings

Der Rekordmeister macht die Mauer

LINZ. Die Black Wings empfangen morgen den KAC, der mehr als drei Spiele ohne Gegentor ist.

4:1 gegen Bozen! Lebler schoss sich ins Rekordbuch

LINZ. Der Black-Wings-Stürmer zog mit seinem 174. Tor mit Kapitän Philipp Lukas gleich

Wird Lebler schon morgen Linzer Rekord-Torschütze?

LINZ. Eishockey: Nur ein Treffer trennt ihn von Kapitän Philipp Lukas.

Dieser Black-Wings-Spieler ist unter der Haube

Eishockey-Verteidiger Sébastien Piché heiratete heute standesamtlich seine Marie-Éve

Ein völlig verrückter Sekunden-Krimi

SALZBURG. Eishockey: Locke schoss die Black Wings zum Derbysieg in Salzburg
Meistgelesene Artikel   mehr »
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS
Bitte Javascript aktivieren!