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Black Wings zitterten sich beim Fest für Bobby zum 4:3

LINZ. Die Liwest Black Wings Linz feierten am Freitagabend einen 4:3-Sieg nach Penaltyschießen gegen Zagreb.

Der Liga-Topscorer trifft auf seinen Ex-Klub

Linz-Stürmer Corey Locke Bild: GEPA

Was wäre ein „Fest für Bobby“ ohne Sieg? Aus der Sicht des Geehrten gar nichts. Robert Lukas, der am Freitag als erster österreichischer Eishockeyspieler die 1000er-Marke in der höchsten nationalen Liga erreichte, feierte mit seinen Black Wings einen 4:3-Erfolg nach Penaltyschießen über Zagreb. Es war der bereits fünfte Triumph des Tabellenzweiten aus Linz in Folge.

Von einem perfekten Abend konnte trotzdem keine Rede sein. Schon vor dem Eröffnungsbully war durchgesickert, dass US-Stürmer Jake Dowell die Saison beenden muss. Nach Rücksprache mit Ärzten und Klubverantwortlichen entschied sich der Assistant-Captain des EHC, am kommenden Dienstag seine verletzte Schulter (Bänderriss) operieren zu lassen.

Der 32-Jährige, dessen Vertrag bei den Wings noch bis 2019 läuft, fällt fünf Monate aus. Damit beginnt die intensive Suche nach einem Ersatz-Center. „Zu dieser Zeit gibt es nicht so viele Optionen auf dem Markt, aber wir werden relativ schnell eine Lösung benötigen“, betonte Christian Perthaler.

Der Linz-Manager und Klubchef Peter Freunschlag hatten am Freitag aber nicht nur eine Hiobsbotschaft zu vermelden, sondern auch Geschenke dabei. Für Bobby Lukas, jenen 39-jährigen Rekordmann, dessen Trikot mit der Nummer 55 nach dem Karriereende unter dem Dach hängen wird – also nie wieder in Linz vergeben werden wird.

Außerdem bekam der Verteidiger und logische „Man of the Match“, der trotz eines „Eigentors“ zum 1:2 (14.) eine souveräne Vorstellung zeigte, eine Collage mit seinem Konterfei, eine Dress mit der „1000“ und eine spezielle Black-Wings-Uhr.

Auf den Tribünen wurden Zettelchen mit der Aufschrift „1000“ geschwenkt, dazu ein Transparent entrollt: „1000 x 100 Prozent Bobby Lukas“.

Der Gefeierte wirkte fast unangenehm berührt angesichts des Rummels um seine Person. „Irgendwann werde ich auf den 1000er stolz sein, aber für mich ist es ein ganz normales Spiel.“ Mit Höhen und Tiefen. Linz hatte durch Tore von Locke (2.) und Schofield (12./pp) 2:0 geführt, war dann 2:3 in Rückstand geraten, ehe Kristler mit seinem ersten Goal im Wings-Trikot (57.) die Overtime erzwang. Im Penaltyschießen trafen Locke und Piché für Linz. Ende gut, alles gut.

 

 

Black Wings Linz - Medvescak Zagreb 4:3 n.P. (2:1,0:2,1:0 - 0:0,1:0).

Linz, 4.865.

Tore: Locke (2., entscheidender Penalty), Schofield (12./PP), Kristler (58./PP) bzw. Netik (14., 34.), Morley (32.).

Strafminuten: 12 bzw. 12.

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Artikel Alexander Zambarloukos 15. Dezember 2017 - 21:46 Uhr
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