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Black Wings verschenkten 4:2-Führung gegen Villach

LINZ. Viel Spektakel, aber keine Punkte gab es heute, Sonntag, im Heimspiel der Black Wings gegen den Villacher SV. Die Linzer unterlagen den Kärntnern 5:6.

Troy Ward und seine Schützlinge gingen gegen Villach leer aus. Bild: (GEPA pictures)

Was für ein Spiel, was für ein bitteres Ende! Unglaublich, dass die Black Wings in Runde vier der Erste Bank Eishockeyliga erstmals mit leeren Händen dastanden. Das Team von Troy Ward hatte den Villacher SV in den ersten beiden Dritteln fast nach Belieben dominiert und eine 4:2-Führung herausgeschossen, trotzdem verließen die Kärntner als 6:5-(1:2, 1:2, 4:1)-Sieger die Keine-Sorgen-EisArena.

DaSilva ist angeschlagen

Dan DaSilva hatte nicht nur wegen der Niederlage Schmerzen, der Stürmer, der das 4:2 (39./pp) erzielt hatte und schon bei drei Saisontoren hält, musste im Finish angeschlagen vom Eis. Der Kanadier war nach einem (fairen) Check mit dem linken Bein gegen die Torstange gekracht (55.). Übrigens beim Stand von 5:5 und nur Sekunden vor dem entscheidenden 5:6 (56.), auf das die Linzer – trotz der unermüdlichen Anfeuerung der 4650 Fans – keine Antwort mehr fanden.

Und das, obwohl Goalie Mike Ouzas 85 Sekunden vor der Sirene das Eis verlassen hatte, und der EHC mit sechs gegen vier stürmte.

Mit der vorletzten Offensivaktion hätte Marc-André Dorion noch eine Verlängerung erzwingen können, doch statt des 6:6 „fraß“ der Verteidiger nur die Faust von VSV-Goalie Lukas Herzog.
Ja, es war ziemlich intensiv an diesem turbulenten Abend, an dem sich die Wings den Vorwurf gefallen lassen mussten, im dritten Drittel fahrlässig agiert zu haben.

Wer in Summe fast doppelt so viele Schüsse wie der Gegner (45:23) abfeuert, mehr Bullys gewinnt und auch sonst spielerisch klar überlegen ist, muss einfach punkten. „Es war erstmals in dieser Saison wirklich schönes Hockey von unserer Seite, schade, dass wir uns nicht belohnt haben“, ärgerte sich Manager Christian Perthaler.

Hofer rächte sich sportlich

Werbung für den Sport war das allemal. Vor allem die Linzer Performance im Powerplay, das in den ersten drei EBEL-Matches (Ausbeute 6,3 Prozent) noch gar nicht nach Wunsch funktioniert hatte. Diesmal fielen vier der fünf Tore der Wings in Überzahl – das 2:0 (19.) durch Ex-NHL-Ass Jake Dowell, das 3:2 (31.) durch Jonathan D’Aversa, das 4:2 (39.) durch DaSilva und das 5:4 (49.) durch Fabio Hofer, für den Rache zumindest kurzzeitig süß war. Der Vorarlberger scorte, nachdem er 26 Sekunden zuvor ziemlich heftig von Robert Flick von hinten gecheckt worden war.

„Natürlich ist ein Tor immer fein, aber lieber hätte ich heute gewonnen. Die Chancen waren ja da“, sagte Hofer. Die Tabelle ist den Linzern im Moment egal. An der Spitze zieht der Meister einsam seine Kreise. Die Vienna Capitals feierten mit dem 3:1 in Bozen saisonübergreifend bereits den 17. Sieg in Folge. Damit haben die Wiener den Liga-Rekord des KAC eingestellt. Die Klagenfurter unterlagen gestern Red Bull Salzburg 3:6, es war der erste Erfolg für den „Krösus“.

 

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Artikel Alexander Zambarloukos 17. September 2017 - 21:18 Uhr
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