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"Bier muss in Bozen ziemlich billig sein"

LINZ. Black-Wings-Trainer Daum nimmt den Zwischenfall im verlorenen zweiten Viertelfinale mit Humor.

Bild: Gepa

Der Tag nach der 1:3-Niederlage in Bozen: Rob Daum hat sein Lächeln wiedergefunden, nachdem der Black-Wings-Coach am Dienstag 8,39 Sekunden vor der Schlusssirene Opfer einer „Bier-Dusche“ aus dem Fansektor der Südtiroler geworden war. Der Zwischenfall tut dem Kanadier weniger weh als der vermeidbare 1:1-Ausgleich in der Best-of-7-Viertelfinalserie. Die OÖNachrichten sprachen mit dem 59-Jährigen.

OÖN: Haben Sie so etwas schon einmal erlebt?

Rob Daum: Seit ich in Europa bin, also in den vergangenen sechs Jahren, nicht. Zuvor ist mir das vor 25 Jahren passiert, als ich Junior-Trainer in Nordamerika war, passiert. Aber ich kann damit leben. Bier muss in Bozen ziemlich billig sein. Und es war sehr, sehr gut.

Sind Sie gar nicht sauer?

Natürlich sollte das nicht passieren, aber es ist, wie es ist. Ich würde sagen: Bis zu dieser Situation war die Atmosphäre in der Halle für ein Play-off-Auswärtsmatch ganz normal.

Wurden Sie auch angespuckt?

Nicht, dass ich es bewusst wahrgenommen hätte. Mein Assistent Mark Szücs hat mir jedenfalls gesagt, dass er angespuckt worden ist.

Verlangen Sie Konsequenzen - etwa erhöhte Sicherheitsvorkehrungen hinter der Trainerbank?

Ich will das nicht kommentieren. Für mich als Trainer wird es erst dann kritisch, wenn dir die eigenen Fans das Bier ins Genick gießen. Dann hast du ein echtes Problem.

Die Viertelfinal-Serie ist komplett offen. Wie bewerten Sie diese 1:3-Niederlage?

Ich denke, dass wir besser gespielt haben als beim 2:1 im ersten Play-off-Match am Sonntag. Wir geben dem Gegner wenige Chancen, stehen hinten relativ kompakt. Beim Stand von 1:1 waren wir besser, wir hatten die Möglichkeit, dieses zweite Spiel zu gewinnen. Es ist leider nicht passiert.

Drei erzielte Tore in zwei Partien sind aber nicht gerade viel.

Das stimmt. Wir müssen unser Offensivspiel ändern, brauchen mehr Schüsse, mehr Verkehr und müssen diese hässlichen Tore erzwingen. Dass wir das können, haben wir in dieser Saison bewiesen. Ich denke, dass wir besser gespielt haben als beim 2:1 am Sonntag.

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Artikel Alexander Zambarloukos 02. März 2017 - 10:50 Uhr
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"Das nötige Glück war bei Bozen"

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