ST. MORITZ. Trotz verkürzter Piste und kurzer Startintervalle haben die Veranstalter gestern in St. Moritz kein komplettes zweites Abfahrtstraining der alpinen Ski-Damen zusammengebracht, nach 32 Läuferinnen musste wegen heftigen Windes abgebrochen werden. Für die heutige Super-Kombination (10.45 Uhr: Super-G/13.45 Uhr: Slalom) werden noch mehr Wind und Schneeschauer erwartet. Bestzeit markierte die Schweizerin Dominique Gisin vor der Italienerin Nadia Fanchini (0,20 Sekunden zurück) und der Kanadierin Britt Janyk (+0,30). Beste ÖSV-Läuferin war Ingrid Rumpfhuber als Achte (+0,63). Die Bad Ischlerin war schon letzte Woche im Schweizer Nobel-Skiort rennmäßig unterwegs. Beim Europacup-Super-G schied sie jedoch aus.
Das Donnerstagtraining ausgelassen hatte Maria Holaus. Die Tirolerin, die heute 25 Jahre alt wird, klagte über Schmerzen im rechten Knie, sie unterzog sich bei Dr. Wulf Glötzer in der Innsbrucker Universitätsklinik einer MR-Untersuchung. Holaus war am Mittwoch im Training nach der Landung nach einem Sprung gerodelt, hatte unmittelbar danach aber nicht über Probleme geklagt.
Fit ist hingegen Renate Götschl. Sie will den Super-G der Super-Kombination in Angriff nehmen. „Vorausgesetzt, ich bekomme einen Startplatz.“
Pannenhelfer im Dauereinsatz: Eine Hilfeleistung alle 24 Sekunden
Oberösterreich:Spitzenreiter mit kleinen Schwächen
Matt glänzend: Hoffmanns Medaille hat ihre Farbe verloren
US-Wahl: Außenseiter Santorum schlägt mit Dreifachsieg zurück