Die 24-jährige Tirolerin belegte nach einem starken Finale in der Gesamtwertung Rang elf. Auf der abschließenden 5.000-m-Distanz überzeugte Rokita mit Platz fünf - ihr bestes EM-Ergebnis auf einer Einzelstrecke. Die Mehrkampf-Titel holten sich die Tschechin Martina Sablikova und der Russe Iwan Skobrew.
Rokita war vor allem dank ihres siebenten Ranges am Samstag über 3.000 m noch ins Finale der besten Zwölf gerutscht. Dort verpasste die Innsbruckerin, die im ersten Paar angetreten war, in 7:27,40 Minuten um weniger als drei Sekunden Platz drei. „Das ist ein super Ergebnis, ich kann es selbst noch kaum glauben“, sagte Rokita. Die Bedingungen auf der Freiluftbahn in Südtirol seien fair gewesen. „Mit Ausnahme von Sablikova waren alle Mädchen in Reichweite. Das gibt mir großen Auftrieb“, versicherte Rokita.
An ihr bestes Mehrkampf-EM-Ergebnis, Rang zehn 2009 in Heerenveen, war Österreichs Topathletin wegen schwächerer Leistungen über 500 m und 1.500 m nicht herangekommen. „Es war ein etwas komischer Wettkampf. Im Sprint ist es gar nicht gut gelaufen, auf den langen Distanzen dafür umso besser“, erklärte Rokita. „Es war ein emotionales Auf und Ab.“ Ihre weiteren Höhepunkte sind nun die Mehrkampf-WM von 11. bis 13. Februar in Calgary sowie die Einzelstrecken-WM von 10. bis 13. März in Inzell.
Sablikova Klasse für sich
Eine Klasse für sich war in Klobenstein nur Doppel-Olympiasiegerin Sablikova. Tschechiens 23-jährige „Sportlerin des Jahres“ holte sich klar vor der Niederländerin Ireen Wüst ihr drittes EM-Gold im Mehrkampf. Bei den Männern ging der Titel nach zehn Jahren erstmals wieder an Russland. Iwan Skobrew, der 27-jährige Olympia-Zweite über 10.000 Meter, triumphierte in Abwesenheit des am Knie verletzten Superstars Sven Kramer knapp vor dessen niederländischen Landsleuten Jan Blokhuijsen und Koen Verweij.
Pistenspaß – „Besser kann es nicht sein“
OMV stößt auf große Gasquelle, bangt aber um Nabucco-Projekt
Aufstand gegen Chelsea-Trainer
Aschermittwoch in Bayern: Maulkorb für die CSU-Wadlbeißer