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Kowalczyk und Cologna Gesamtsieger der Tour de Ski

CAVALESE. Justyna Kowalczyk und Dario Cologna haben am Sonntag die Tour de Ski der Langläufer als Gesamtsieger beendet.

Die Polin wiederholte in Abwesenheit ihrer großen Rivalin Marit Björgen (NOR) ihren Vorjahrserfolg, sie hatte nach der achten und letzten Etappe mit einem 3,4 km langen Schlussanstieg zur Alpe Cermis oberhalb von Cavalese 1:21,5 Minuten Vorsprung auf die norwegische Tagessiegerin Therese Johaug.

Auch der Schweizer Cologna ließ sich seinen zweiten Tour-Sieg nach 2009 nicht mehr nehmen, brachte 27,3 Sekunden Vorsprung auf den Norweger Petter Northug ins Ziel. Vorjahressieger Lukas Bauer aus Tschechien wurde Dritter. Doppel-Olympiasieger Northug hatte zwar noch vor dem berüchtigten Schlussanstieg aufgeholt, vermochte Cologna aber nicht mehr zu stellen. Die ÖSV-Aktiven schienen in der Schlusswertung der Tour nicht auf.

Österreicher nicht top

Katerina Smutna hatte sich am Samstag mit einem 18. Tagesrang auf den 23. Tour-Platz verbessert, trat aber zur enorm harten Schlussetappe nicht mehr an. „Es ist besser, die Kräfte zu sparen und eine gute Vorbereitung auf die Rennen in Otepää zu absolvieren, wo es im Klassisch-Sprint wesentlich bessere Chancen gibt“, erklärte ÖSV-Coach Bernd Raupach. Smutna hatte mit Ausnahme von zwei Rennen bei der Tour immer gepunktet, auch in den bisher weniger geliebten Skatingbewerben.

Die Leistungen der Wahl-Tirolerin und jene des Sprinters Bernhard Tritscher waren es vor allem, die Raupach von einer positiven Bilanz sprechen ließen. Der Salzburger hatte in Toblach nach dem Sieg in der Qualifikation mit dem 11. Platz das bisher beste ÖSV-Saisonresultat erreicht. Und Manuel Hirner, der im Viertelfinale ausschied, weil ihm ein Konkurrent den Ski durchstochen hatte (26. Rang), punktete als dritter ÖSV-Sprinter, womit Österreich kommende Saison vier Teilnehmer stellen darf.

Hirner gab danach wegen Schulterproblemen auf und sein Kollege Jürgen Pinter trat zu den letzten zwei Etappen nicht mehr an. „Er stieg aber mit einem positiven Trend aus“, erklärte Raupach. „Es ist vernünftiger, beizeiten Kräfte für die nächsten Aufgaben zu sparen. Das Team hat trotz der Ausstiege einen kleinen Schritt nach vorne gemacht.“
 

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Artikel 09. Januar 2011 - 14:02 Uhr
nachrichten.at/apa
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