Da konnte selbst der österreichische Überflieger und Titelverteidiger Gregor Schlierenzauer nur noch anerkennend nicken, wie Simon Ammann im zweiten Durchgang durch die Lüfte segelte. Der Doppel-Olympiasieger von Vancouver landete bei schwierigen Bedingungen erst bei 216,5 Meter. Dass der kleine Schweizer danach die Hände jubelnd in die Höhe streckte, war klar: Immerhin hat der Weltcup-Gesamtsieger noch nie bei einem Skifliegen auf dem Podest gestanden. Doch für den in Überform agierenden Ammann gelten zurzeit einfach andere Luftfahrtgesetze. Mit seinem 215,5-Meter-Flug aus dem ersten Durchgang geht er mit 445,6 Punkten als Führender in das heutige Finale. Das Bild dahinter gleicht jenen der vergangenen Weltcup-Springen. Der Unterschied: Während der Rückstand des Polen Adam Malysz nur 2,8 Punkte beträgt, müsste Schlierenzauer bereits 17,2 Punkte aufholen, um sich ein weiteres Mal den Titel zu holen. „Mir fehlen noch ein paar Sprünge, um an das Limit gehen zu können. Dieses Selbstvertrauen haben Simmi und Adam mir voraus“, sagt Schlierenzauer, der in der vergangenen Woche noch schwer verkühlt war. Der Überraschungsmann aus österreichischer Sicht ist Wolfgang Loitzl als Vierter: „Dass ich zum Flieger werde, haben mir einige nicht zugetraut. Ich mir auch nicht.“
Die ÖSV-Adler überzeugten als Mannschaft. Nicht weniger als fünf Athleten sind unter den Top elf. Damit liegt die Favoritenrolle für den Teambewerb am Sonntag (10.15 Uhr, ORF 1) bei den Österreichern. (viel)
beim 2.durchgang fliegt zauner über 220 m , macht platz um platz gut, bei den besten 10 wird dann ohne grund um 3 luken verkürzt und plötzlich gehen die springer um die 200 m in führung.
und amann mit 215m gewinnt dann überlegen.
hat.
dieser sport ist für mich gestorben!!
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