Mit einer emotionalen und mitreißenden Show haben in Vancouver die X. Winter-Paralympics begonnen. Zwölf Tage nach dem Verlöschen der olympischen Flamme entzündete am Freitag der 15-jährige beinamputierte Kanadier Zach Beaumont im BC Place Stadium das Feuer für die Leistungsschau der Behindertensportler aus 44 teilnehmenden Nationen.
Im Beisein von IOC-Präsident Jacques Rogge erklärte Kanadas Generalgouverneurin Michaelle Jean die Spiele unter dem Motto „Mit glühenden Herzen“ um 19.55 Uhr (Ortszeit) für eröffnet. Vor 60.600 Zuschauern zeichnete das bunte, berührende und ergreifende Programm mit typisch kanadischen Elementen die Entwicklung der Paralympics nach.
Getaucht in die Farben grün, weiß und blau und mit Hilfe der ins Programm integrierten Zuschauer strahlte die riesige Stadion-Halle am Pazifik eine faszinierende Vitalität aus. Beim Defilee der Mannschaften wurde jede Abordnung mit Jubelstürmen empfangen. Zu Hip-Hop-Klängen verlief die Parade der Athleten kurzweilig. Von der grandiosen Stimmung ließen sich auch Generalgouverneurin Jean und Kanadas Ministerpräsident Stephen Harper anstecken, die beim Einzug ihres Teams in den Dome auf der Ehrentribüne mittanzten.
Bis 21. März werden in Vancouver und Whistler 64 Medaillensätze vergeben. Bei den Paralympischen Winterspielen wetteifert die Rekordzahl von 506 seh- und körperbehinderten Sportlern, darunter 19 Österreicher, um die besten Platzierungen in den Sportarten Ski nordisch, Ski alpin, Biathlon, Rollstuhl-Curling und Slegde-Hockey.
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