Für Österreich blieb in einem Hundertstelkrimi, in dem die Top Acht nur durch 0,19 Sekunden getrennt waren, Platz zwei für Mario Scheiber (+0,02) und Rang fünf für Hans Grugger (+0,11). Michael Walchhofer wurde unmittelbar hinter dem bereits als Abfahrts-Weltcup-Sieger festgestandenen Schweizer Didier Cuche Neunter.
Während Raich nicht an den Start gegangen war und stattdessen Riesentorlauf trainierte, nutzte der 23-jährige Janka die Gunst der Stunde und vor allem die ausgerechnet bei seiner Fahrt plötzlich zwischen den Wolken durchdringende Sonne. „Ich wusste, dass ich unbedingt aufs Podest fahren muss, wenn ich im Gesamtweltcup noch ein Wort mitreden will“, meinte Janka nach dem siebenten Sieg seiner Weltcup-Karriere, dem fünften in dieser Saison. Drei Rennen vor Weltcup-Schluss hat Janka im Kampf um die große Kristallkugel 54 Punkte mehr als Raich auf dem Konto. Janka will heute seinen Vorsprung im Super-G noch weiter ausbauen. „Ich muss schauen, dass der Polster noch größer wird, denn in den technischen Disziplinen hat der Benni sicher einen Vorteil.“
Der achte zweite Platz
Für Scheiber scheint es mit dem ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere einfach nicht klappen zu wollen. „So ein Mist mit den Hundertsteln“, konnte der Tiroler, der im Mittelteil einen gröberen Fehler einbaute, seinen Ärger über seinen achten zweiten Platz nicht verbergen. „Andere gewinnen auch mit einem Fehler, ich nicht. Das ist der Unterschied.“
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