OÖN: Ausgerechnet im ersten Spiel gegen ihren Ex-Klub Vorwärts Steyr sind Sie gesperrt. Ist die Enttäuschung sehr groß oder sind Sie darüber insgeheim ganz froh?
Zela: „Ein paar Idioten haben gesagt, dass ich absichtlich ausgeschlossen wurde. Das ist aber nicht wahr. Ich hätte sehr gerne gegen Vorwärts gespielt, leider Gottes ist das nicht möglich. So ist eben Fußball. Ich habe aber bis heute keine Ahnung, wofür ich in Eferding die zweite Gelbe Karte bekommen habe. Ich habe gar nichts gemacht.“
OÖN: Denken Sie oft an die Zeit in Steyr zurück. Immerhin waren Sie jahrelang Publikumsliebling bei Vorwärts…
Zela: „Dieser Verein bleibt immer in meinem Herzen. Ich bin drei Mal Meister geworden und zwei Mal Zweiter. Das war eine unvergessliche Zeit. Ich hätte auch gerne mit Steyr in der OÖ.-Liga gespielt, leider ist dieser Wunsch nicht in Erfüllung gegangen. Als Respekt vor dem Klub hätte ich bei einem Tor nicht gejubelt“
OÖN: Nun wollen Sie es in Weißkirchen noch einmal wissen. Was ist mit dieser Mannschaft möglich?
Zela: „Ich werde alles daran setzen, damit wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Wir haben eine junge Mannschaft, die Zeit braucht. Ich denke, dass wir unser wahres Gesicht erst nach sechs Runden zeigen werden.“
OÖN: Fühlen Sie sich auch mit 38 Jahren noch fit genug für die Liga?
Zela: „Ja, absolut. Ich möchte noch drei Saisonen in der Oberösterreich-Liga spielen. Ich rauche nicht, bin kein Alkoholiker und lebe sehr gesund. Außerdem möchte ich beweisen, dass ich das Toreschießen noch nicht verlernt habe.“
OÖN: Wie viele Treffer haben Sie sich für diese Saison vorgenommen?
Zela: „Zwischen 15 und 20 Tore..“
OÖN: Das glauben Sie wirklich?
Zela: „Das glaube ich nicht, das weiß ich. Wenn ich gesund bleibe und alle Spiele bestreiten kann, werde ich ganz sicher so viele Treffer schießen. Bis jetzt läuft alles super. Außer, dass ich gegen Vorwärts gesperrt bin.“
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