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„Samariter“-Klub Pasching: Meister und dann absteigen?

LINZ. Hat Pasching einen Geheimplan in der Schublade? Greift Blau-Weiß Linz noch in den Titelkampf ein? Die OÖN beantworten zum Anpfiff der Fußball-Regionalliga am Samstag die wichtigsten Fragen.

1. Wie sieht die Zukunft von Pasching aus? Alexander Schriebl, Marcel Ketelaer, Patrick Pircher, Marc Sand oder Dennis Mimm – der Tabellenzweite verstärkte sich im Winter erneut mit namhaften Akteuren, obwohl man laut den Lizenzierungsbestimmungen gar nicht aufsteigen darf (Pasching ist nach der Neugründung im Mai 2007 noch keine drei Jahre im Landesverband eingegliedert). „Ich kann schon verstehen, dass Außenstehende das nicht verstehen“, sagt Vizepräsident Max Eisenköck. „Pircher und Ketelaer sind ein halbes Jahr spazieren gegangen. Bei uns haben sie die Chance, sich ins Rampenlicht zu spielen.“ Pasching, der „Samariter“-Klub des österreichischen Fußballs? „So kann man das nicht sagen. Herr Grad hat aber ein sehr großes soziales Engagement.“ Läuft alles nach Plan, verabschiedet sich Grad mit dem Meistertitel in der Regionalliga im Sommer (endgültig) als Präsident. „Der neue Vorstand kann dann entscheiden, ob er in der Regional- oder OÖ.-Liga weiterspielen will“, sagt Eisenköck.

2. Kann BW Linz noch in den Titelkampf eingreifen? Für die Linzer ist es die „Woche der Wahrheit“. Nach dem Cup-Aus steht die Kensy-Elf im Derby gegen St. Florian unter Druck. Nur mit einem Sieg darf vom Meistertitel geträumt werden. „Wenn wir gegen St. Florian verlieren, ist sehr bald die Luft heraußen. Das wollen wir vermeiden. Entscheidend ist die Meisterschaft, Rapid war nur ein Zuckerl“, sagt Sportchef Gerald Perzy.

3. Spielt St. Florian auch im Frühjahr groß auf? Die Vorzeichen dafür stehen nicht schlecht. „Wir sind gut drauf und brennen auf das erste Spiel“, sagt Regisseur Andy Hofmann. Gegen Blau-Weiß sind zudem alle Mann an Bord.

4. Welche Rolle spielt der FC Wels? Neuer Trainer (Gerhard Stöffelbauer), neuer Obmann (Norbert Ellmerer), kein neues bundesligataugliches Stadion – im Winter hat sich beim FC Wels viel getan. Nun will man so bald wie möglich von den hinteren Rängen verschwinden und sich im Sommer neue Perspektiven suchen.

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Artikel 12. März 2010 - 00:04 Uhr
Von Manuel Fischer
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