Der FC Braunau (li.) musste sich gegen die „Roten Teufel“ aus Altheim erst in den letzten Spielminuten geschlagen geben. Bild: Hatheuer
Braunau – Altheim 2:3 (1:1)
„Gegen Braunau zu gewinnen ist immer etwas Besonderes“, sagte Altheim-Trainer Gerhard Mittermayr. „Es hatte schon wieder nach einer Niederlage ausgesehen. Wir konnten das Spiel aber noch umdrehen und haben glücklich gewonnen.“ Altheim startete gut und übernahm mit einem von Thomas Duft verwandelten Foulelfmeter in der 24. Minute die Führung. Danach wurde Braunau immer stärker. Nach einem schönen Spielzug glich Kevin Weilpoltshammer sechs Minuten später aus. Nach der Pause schienen die Rotjacken abgemeldet zu sein. Braunau spielte eine halbe Stunde fast nur auf ein Tor und ging durch einen herrlichen Kopfballtreffer von Robert Paischer verdient in Führung. In der letzten Viertelstunde meldete sich Altheim wieder zurück und bekam nicht zuletzt auch deshalb wieder die Oberhand, weil sich Braunau zurückzog und den Spielstand halten wollte. Das rächte sich am Ende. David Kunes schoss in der 86. Minute den Ausgleich, und am Ende der regulären Spielzeit knallte Ivan Dimitrov den Ball aus dreißig Metern zum 3:2-Sieg ins Netz.
Andorf – Friedburg 4:2 (1:2)
Bereits nach einer Minute führte Friedburg durch einen Treffer von Bernhard Huber, mit einem weiteren Tor durch Thomas Gierbl Breitenthaler sah es noch besser für Friedburg aus. Doch dann wurde das Fußballspiel zu einem „Kartenspiel“. Schiedsrichter Gerhard Loher zeigte sieben Friedburgern die gelbe Karte, Mirsad Hajdarevic musste in der 63. Minute mit Rot vom Platz. Zudem sah Ralf Feneberg in der 75. Minute Gelb-Rot. Thomas Auinger gelang noch in der ersten Halbzeit der Anschlusstreffer für Andorf, Andre Klemm glich nach der Pause aus. Unmittelbar nach dem ersten Ausschluss eines Friedburgers ging Andorf durch Auinger in Führung. Einige Minuten nach dem zweiten Platzverweis setzte Klemm noch einen Elfmeter ins Friedburger Netz. „Die vielen Karten gegen uns waren aus meiner Sicht klar spielbeeinflussend“, empörte sich Friedburg-Trainer Hans Hajek.
Bad Ischl – Ranshofen 0:2 (0:0)
Höchst erfreulich, aber nicht ganz überraschend war der Sieg von Ranshofen in Bad Ischl. Mit zwei Siegen und einem Remis räumten die Innviertler zuvor bei den vergangenen drei Spielen schon kräftig ab. Auch in dieser Begegnung ließ sich Ranshofen vom Tabellenführer nicht einschüchtern und lieferte Bad Ischl in der ersten Halbzeit einen offenen Schlagabtausch mit guten Chancen auf beiden Seiten. Nach der Pause wurden die Gäste immer stärker. Es hätte vielleicht eine Flanke werden sollen, doch der Schuss von Philipp Penninger fand den Weg ins Ischler Tor zur verdienten Führung. Mit einem direkt verwandelten Freistoß machte Adnan Kudic den Sieg schließlich perfekt.