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Rieds Neuer sagte sogar dem FC Bayern ab

RIED. Im Februar dieses Jahres stand Wolfgang Hesl (24) in der deutschen Bundesliga noch im Tor des Hamburger SV gegen den FC Bayern. Gestern unterschrieb der Torhüter einen Leihvertrag bis Sommer bei der SV Josko Ried.

30 Minuten vor Ablauf der Transferzeit hatte Rieds Manager Stefan Reiter Montag Nacht doch noch das Unmögliche möglich gemacht. Mit Wolfgang Hesl konnte er den dritten Torhüter des Hamburger SV nach Ried lotsen.

Am Ende ging alles blitzschnell. Noch am frühen Nachmittag hatte Reiter vom HSV eine Absage erhalten. Nach einer Intervention – diese dürfte vom Management des Spielers ausgegangen sein – klappte es knapp vor Mitternacht dann doch noch. Hesl, ein gebürtiger Bayer, setzte sich noch Montag Nacht ins Auto und fuhr die 580 Kilometer zu seinem Elternhaus nahe Regensburg. Gestern Vormittag war er bereits in Ried. Im Gespräch mit den OÖ-Nachrichten erzählt er über seine spektakuläre Karriere:

Die FC Bayern-Absage: „Als ich 17 Jahre alt war, waren ziemlich viele Vereine hinter mir her. Ich war einer der wenigen in meinem Alter, die noch keinen Vertrag bei einem Profiklub unterschrieben hatten. Auch der FC Bayern war dran. Ich habe mich dann für den HSV entschieden, weil ich neben dem Fußball mein Abitur machen wollte, und das nur in Hamburg möglich war.“

Die Auftritte gegen den AC Milan und FC Bayern: „Mein Höhepunkt war sicher heuer im Februar der Einsatz gegen die Bayern in der deutschen Bundesliga. Ich kam zur Pause für den verletzten Frank Rost. Leider haben wir 0:1 verloren.“ Beim Treffer von Franck Ribery war Hesl machtlos. Gegen den AC Milan (1:1) traf er 2009 in einem Testspiel auch auf Ronaldinho & Co. Im Elferschießen parierte er den Strafstoß von Emerson.

Der vorläufige Abschied vom HSV: Warum wechselt ein Torhüter des HSV nach Ried? Hesl: „Mir wurde versprochen, dass ich langfristig der Nachfolger von Frank Rost im Tor sein werde. Deshalb habe ich auch meinen Vertrag verlängert.“ Das war noch zu jener Zeit, als der heutige Salzburg-Manager Dietmar Beierstorfer beim HSV das Sagen hatte. Nun wurde mit Jaroslav Drobny ein weiterer Keeper geholt. So fiel es Hesl leichter, sein „Ja“ zum Rieder Leihvertrag zu geben.

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wird sicher ein guter ersatz sein · von oneo (6083) · 02.09.2010 13:21 Uhr

auf jeden fall ein zielstrebiger junger spieler, der in ried sicher gut ankommt.

(0)
Artikel 02. September 2010 - 00:04 Uhr
Von Harald Bartl
Bild vergrößern Rieds Neuer sagte sogar dem FC Bayern ab

Vor einem Jahr hielt Wolfgang Hesl im Tor des HSV gegen den AC Milan die Schüsse von Ronaldinho. Seit gestern trainiert der 24-Jährige im Dress der SV Josko Ried  Bild: gepa

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