Vor dem Erfolg am Samstag hatte Ried im Mattersburger Pappelstadion seit mehr als drei Jahren nicht gewonnen.
Die Rieder waren in einem schwachen Spiel das bessere Team. Bei starkem Wind fielen die ersten beiden Tore für die Gäste aber durch Zufalls-Aktionen. Eine Freistoßflanke von Florian Mader segelte in der 37. Minute an Freund und Feind vorbei durch den Strafraum und landete schließlich bei Nacho, der den Ball mit dem Oberschenkel an Mattersburg-Goalie Thomas Borenitsch vorbei ins Tor drückte.
Der Treffer dürfte irregulär gewesen sein, denn Jan Marc Riegler verlängerte leicht mit dem Kopf, ehe Nacho aus Abseitsposition am langen Eck an den Ball kam. Ried war dennoch das gefährlichere Team, vor allem Routinier Stefan Lexa strahlte auf der rechten Seite Gefahr aus, er krönte seine Leistung mit dem vierten Treffer in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte. In der Verteidigung der Oberösterreicher gab Abwehrchef Oliver Glasner nach auskurierter Adduktorenverletzung sein Comeback.
Auch dem zweiten Rieder Treffer ging ein Mader-Freistoß voraus. Borenitsch lenkte den Ball an die Stange, Riegler (57.) reagierte gut und versenkte den zurückspringenden Ball zum 2:0 für Ried. Praktisch im Gegenzug scorten aber auch die Burgenländer und hielten das Spiel damit spannend. Patrick Bürger (58.) verkürzte per Kopf.
Nach dem 0:2 waren die Mattersburger aufgewacht und warfen nun alles nach vorne. Eine Gelb-Rote Karte gegen Nedeljko Malic (67.) ließ die Angriffsbemühungen jedoch verpuffen. Aus einem Konter sorgte der eingewechselte Anel Hadzic (83.) für das Rieder 3:1 und die Entscheidung, Lexa erhöhte in der 93. Minute auf 4:1.
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