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Verstappen ließ mit Sieg in Sepang das Pech hinter sich

SEPANG. Red-Bull-Pilot machte sich verspätetes Geburtstagsgeschenk.

Verstappen ließ mit Sieg in Sepang das Pech hinter sich

Der frischgebackene 20-Jährige stand nach sieben Ausfällen heuer wieder einmal ganz oben. Bild: Reuters

Keinem Formel-1-Team wird Sepang so abgehen wie Red Bull Racing. Ein Jahr nach dem Doppelsieg durch Daniel Ricciardo und Max Verstappen landeten auch gestern beide Fahrer des Mateschitz-Teams in Malaysia auf dem Podest. Diesmal gewann Verstappen einen Tag nach seinem 20. Geburtstag, Ricciardo wurde Dritter. Eine neuerliche Sieg-Chance auf einer der Lieblingsstrecken wird es für Red Bull so schnell freilich nicht geben. Denn nach 19 Auflagen ist wegen eines entsprechenden Regierungsbeschlusses vorerst einmal Ende mit der teuren Motorsport-Königsklasse.

Sebastian Vettel verliert trotz einer furiosen Aufholjagd den WM-Titel immer mehr aus dem Blick. Der Ferrari-Star stürmte im Red Bull nach seiner missratenen Qualifikation, als er wegen Motorproblemen keine gezeitete Runde absolvieren konnte, von ganz hinten zwar auf Rang vier. Da Lewis Hamilton im Mercedes aber zu Saisonende einen zweiten Rang einfuhr, wuchs der Rückstand Vettels vor dem Rennen am kommenden Sonntag in Suzuka auf den WM-Spitzenreiter bereits auf satte 34 Punkte an.

Viele freuten sich gestern mit Verstappen. Am Ende einer bisher mit viel Pech versehenen Saison machte sich der Niederländer einen Tag nach seinem 20. Geburtstag selbst das schönste Geschenk. "Es ist einfach großartig", sagte der Sohn des früheren Formel-1-Fahrers Jos Verstappen und zerdrückte vor den Augen von Schwester Victoria und Vater Jos einige Tränen. "Das ist ein großartiger Start in ein neues Jahrzehnt", funkte Red-Bull-Teamchef Christian Horner in den RB13.

Für das "Jahrhunderttalent" war es der zweite Grand-Prix-Sieg nach Barcelona im Vorjahr. Damals war der in Belgien geborene Verstappen mit 18 Jahren und 228 Tagen zum jüngsten GP-Sieger aller Zeiten avanciert. Nun war es nach bisher sieben Saisonausfällen ein enorm wichtiger Sieg. "Lewis hat bei meinem Überholmanöver sicher nicht ganz so dagegen gehalten, weil er um die WM kämpft", war dem Niederländer bewusst.

Bei Mercedes herrscht fünf Rennen vor Saisonende dagegen Alarmstimmung. "Mit so einer Pace kann man nicht zufrieden sein. Vettel hätte vom Speed her das Rennen klar gewonnen. Wir waren hier nur dritte Kraft", warnte Teamchef Toto Wolff.

Crash in Auslaufrunde

Den wenig glücklichen Schlusspunkt setzte dann Vettel in der Auslaufrunde. Der vierfache Champ kollidierte mit dem Williams des jungen Kanadiers Lance Stroll und musste seinen Ferrari mit abgerissenem Hinterrad abstellen.

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Artikel 02. Oktober 2017 - 00:04 Uhr
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