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Fahrerwechsel in der laufenden Formel-1-Saison

FAENZA. Der Franzose Pierre Gasly wird in den kommenden Rennen den Russen Daniil Kwjat im Toro Rosso ersetzen.

Pierre Gasly (links) wird in Sepang sein Formel-1-Debüt feiern. Bild: APA

Das gab der Rennstall aus Faenza am Dienstag in einer Aussendung bekannt. Gasly gewann im Vorjahr die GP2-Serie, heuer ist der Red-Bull-Nachwuchsfahrer in der japanischen Super Formula sehr erfolgreich unterwegs. 

"Die Scuderia Toro Rosso wurde von Red Bull ins Leben gerufen, um seine Fahrer aus dem Junior-Programm in die Formel 1 zu bringen, und das ist, was wir hiermit tun, indem wir Pierre diese Chance geben", sagte Teamchef Franz Tost. "Er hat eine große Chance, (in Japan; Anm.) den Titel zu gewinnen, er ist nur einen halben Punkt hinter dem Führenden. Der Fahrerwechsel gibt uns die Möglichkeit, eine fundiertere Entscheidung hinsichtlich unserer Fahrerwahl für 2018 zu treffen." 

Möglicher Nachfolger von Sainz

Der Spanier Sainz wird im nächsten Jahr an Renault verliehen, Gasly ist ein Kandidat für seine Nachfolge. Toro Rosso hielt fest, dass man sich nicht von Kwjat getrennt habe, er bleibe jedenfalls "Teil der Red-Bull-Familie". Aufgrund mehrerer Faktoren habe der Russe bisher nicht sein wahres Potenzial zeigen können, "weswegen wir ihn für die nächsten Rennen rausnehmen. Das gibt uns die Möglichkeit, Pierre während eines ganzen Rennwochenendes auf der Strecke zu evaluieren", teilte der Tiroler Tost mit. 

Gasly bedankte sich bei Toro Rosso und speziell bei Red-Bull-Berater Helmut Marko für die Gelegenheit. "Das ist eine große Chance. Ich fühle mich so bereit, wie es geht, nachdem ich dieses Jahr als Red-Bull-Ersatzfahrer auf alles vorbereitet sein musste", sagte der 21-Jährige vor seinem Formel-1-Debüt in Sepang an diesem Wochenende. 

"Ich werde mein Bestes geben, um bei Toro Rosso während der anstehenden Rennen gute Leistungen abzuliefern." Wie lange Kwjat pausieren muss, ist offen. Der 23-Jährige hat in diesem Jahr erst vier WM-Punkte gesammelt, schied fünfmal aus. Sainz bringt es auf 48 Punkte.

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Artikel OÖN-Sport/APA 26. September 2017 - 13:10 Uhr
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