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DTM zeigt sich in Spielberg "erleichtert"

SPIELBERG. Bei den Tourenwagen-Läufen am Wochenende erstmals ohne Zusatzgewichte.

DTM zeigt sich in Spielberg "erleichtert"

Lucas Auer hat ein Heimspiel. Bild: APA/BARBARA GINDL

Den Fahrern des Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) waren sie schon jahrelang ein unnützer Bremsklotz, letzte Woche erzielten dann die Hersteller Audi, BMW und Mercedes endlich eine Einigung. Bei den Rennen dieses Wochenende auf dem Red Bull Ring in Spielberg (live auf ServusTV) stehen die Boliden erstmals ohne die umstrittenen Zusatzgewichte in ihren Autos am Start.

Die sogenannten Performance-Gewichte hatten die Aufgabe, dass die Rennautos auf möglichst ähnlichem Niveau an den Start gehen. Je nach Abschneiden in den Rennen war Ballast hinzu- oder weggekommen. "Endlich ist das Geschichte für uns", sagt der Meisterschafts-Führende Mattias Ekström.

Dem der Tiroler Lucas Auer in der Steiermark bei seinem Heimspiel aber ordentlich zusetzen will. Er hat als derzeitiger Zweiter nur neun Punkte Rückstand auf den Schweden. Der 23-jährige Mercedes-Pilot klopfte in diesem Sommer mit einem Test für Force India bereits kräftig an die Formel-1-Tür. Würde der Triumph in der beliebten Motorsport-Serie, die pro Lauf an die zwei Millionen Fernsehzuseher im deutschsprachigen Raum verfolgen, gelingen, könnte dies der erhoffte Türöffner sein. "Man hat in seinem Werdegang einen Meistertitel in der DTM stehen. Die Meisterschaft ist so stark umkämpft, das heißt schon einiges – auch für die Zukunft", weiß Auer.

Gute Erinnerungen an den Ring

Vorerst gilt der ganze Fokus aber Spielberg. "Ich habe auf dieser Strecke schon irrsinnig viele Runden gedreht, der Kurs ist besonders zuschauerfreundlich. In der Formel 3 habe ich dort schon gewonnen", hat Auer gute Erinnerungen an den Red Bull Ring. 

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Artikel (fei) 21. September 2017 - 00:04 Uhr
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