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Die Nummer 1 für die Werbe-Branche

LINZ. Unter den fünf bestbezahlten Sportlerinnen der Welt scheinen drei Tennis-Profis auf.

Die Nummer 1 für die Werbe-Branche

Barbara Schett-Eagle, Ajla Tomljanovic, Sorana Cirstea und Carina Witthöft glänzen auch als Models. Bild: GEPA pictures

Jung, dynamisch, erfolgreich, attraktiv. Für die Werbebranche ist der Damen-Tennis-Zirkus, der in dieser Woche beim Upper Austria Ladies in der Linzer TipsArena Station macht, eine beliebte Spielwiese. Dafür genügt ein Blick auf die Geldrangliste des US-Wirtschaftsmagazins "Forbes" (von Juni 2016 bis Juni 2017). Unter den Top Fünf der Sportlerinnen finden sich gleich drei Tennis-Profis: Serena Williams (USA) hat 19 ihrer insgesamt 27 Millionen US-Dollar über Sponsorenverträge angehäuft, bei Angelique Kerber (D) waren es fünf von 12,2 Millionen, bei Venus Williams (USA) sieben von 10,5 Millionen Dollar.

Serena, die nach ihrer Baby-Pause im Jänner 2018 auf die WTA-Tour zurückkehren will, ist übrigens nach dem "Doping-Absturz" der Maria Scharapowa die einzige Frau, die es unter die Top 100 geschafft hat. "Nike", "Intel" oder "Gatorade" sind nur einige der zwölf Partner, die mit der 35-Jährigen werben.

Der Name Williams steht zwar nicht auf der Siegerliste in Linz, Serena hat hier in Oberösterreich aber schon gespielt. Genauso wie Schwester Venus, Kerber und 14 andere Damen, die es auf den Tennisthron geschafft haben.

"Weltklasse-Potenzial"

Darauf kann Turnierdirektorin Sandra Reichel stolz sein: "Vielleicht sehen die Fans auch heuer eine kommende Nummer 1." Das hält Linz-Botschafterin und Eurosport-TV-Expertin Barbara Schett-Eagle für möglich: "Man soll sich nicht immer auf Williams oder Scharapowa versteifen. Wir haben hier eine Vielzahl von Spielerinnen mit Weltklasse-Potenzial."

Eine der jungen "Wilden" ist die erst 20-jährige kroatische Weltranglisten-100. Jana Fett, für die gestern im Achtelfinale gegen Barbora Strycova (Cze/WTA-Nr. 27) Endstation war. Auch Ajla Tomljanovic, kroatisch-australische Doppelstaatsbürgerin, würde auf jedem Laufsteg dieser Welt eine blendende Figur abgeben. Ihr Talent ist unbestritten, eine Schulterverletzung im Februar 2016 hat Ajla aber zu einer einjährigen Pause gezwungen und vom 47. auf den 177. Platz im Ranking zurückgeworfen. Aus den Schlagzeilen verschwand die 24-Jährige trotzdem nicht. Und zwar wegen ihrer Liaison mit dem australischen Tennis-Exzentriker Nick Kyrgios.

Belinda Bencic, die heute (ab 14 Uhr) in Linz im Viertelfinale gegen Mihaela Buzarnescu (Rom) zu sehen sein wird, hat schon mit 20 alle Höhen und Tiefen erlebt. Ein paar Wochen vor ihrem 19. Geburtstag stand die Schweizerin auf Rang sieben der Welt (Februar 2016), sie galt als logische Nachfolgerin der großen Martina Hingis. Dann suchte Bencic eine zermürbende Serie an Verletzungen heim. Steißbeinblessur, Rückenzerrung, Handgelenks-Operation im Mai 2017, der Sturz aus den Top 200 – "ich war am Boden zerstört", gestand Belinda, deren Karriere als Kind generalstabsmäßig geplant worden war. Der Initiator? Papa Ivan, Ex-Eishockey-Profi.

Schon mit sieben ließ er die Marke Bencic im Handelsregister unter dem Titel "Ausbildung und Vermarktung von Tennisspielern" vermerken, der mehr als eine Million Franken teure Weg nach oben führte über Hingis-Mutter Melanie Molitor und die Bollettieri-Akademie in Florida.

Nach dem gelungenen Comeback in Linz scheint endlich wieder Erntezeit zu sein ...

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Artikel Alexander Zambarloukos 13. Oktober 2017 - 00:04 Uhr
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