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Dart-Legende aus dem WM-Bewerb geworfen

LONDON. Phil Taylor und Raymond van Barneveld sind im Dart-Sport das, was Rafael Nadal und Roger Federer für das Tennis bedeuten. Beim Saison-Höhepunkt, der WM in London, wurden beide aber vorzeitig aus dem Bewerb geworfen.

Dart-Legende aus dem WM-Bewerb geworfen

Phil „The Power“ Taylor Bild: epa

„The Power“ wird er in der Dart-Welt eindrucksvoll genannt, 15 Weltmeistertitel, so viele wie keiner vor ihm, hat sich Taylor in seiner Karriere bereits gesichert. Auf seine 16. Krone muss Taylor aber weiter warten. Gestern unterlag er im Alexandra Palace in London im Viertelfinale überraschend Mark Webster. Der 27-jährige Waliser gewann in 5:2 Sätzen (ein Satz besteht aus maximal fünf Einzelspielen und wird immer jeweils von 501 Punkten heruntergespielt). Für den Briten war die Niederlage Neuland. Nur 2008 hatte er zuvor bei einer der bislang 17 Weltmeisterschaften der 1992 gegründeten Professional Darts Corporation (PDC) ein Halbfinale verpasst.

Englische Medien, die in Anlehnung an seinen Spitznamen von einem „Power Cut“ (Stromausfall) schrieben, sehen nun gar ein Ende der langjährigen Vorherrschaft Taylors kommen. Doch die 50-jährige Dart-Legende gab sich fair. „Ich kann die Niederlage verkraften, weil er einfach besser spielte.“ Spekulationen über seine nachlassende Sehfähigkeit – er spielte im Vorfeld ein Turnier sogar erstmals mit Brille – will er dagegen nicht als Ausrede gelten lassen.

Barneveld, einer der größten Widersacher Taylors in den letzten Jahren, musste ebenfalls vorzeitig das Handtuch werfen. Er musste gegen Gary Anderson eine 1:5-Schlappe hinnehmen.

Aus dem Bewerb ist auch der Österreicher Mensur Suljovic. Für ihn war im Achtelfinale nach einem 0:4 gegen Wes Newton Endstation. Die Nummer 46 der Welt war aber der erste deutschsprachige Darts-Spieler, der sich bei einer WM so lange im Bewerb halten konnte.

Heute wird bei der Weltmeisterschaft das Finale bestritten (live auf Sport1 ab 20 Uhr). (fei)

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Artikel 03. Januar 2011 - 00:04 Uhr
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