Österreichs Daviscup-Team spielt im September um die Rückkehr in die Weltgruppe der 16 besten Tennis-Nationen. Vor dem Schluss-Einzel Daniel Köllerers führte die ÖTV-Equipe in Bad Gleichenberg bereits uneinholbar mit 3:1.
Die erste Partie des Tages entscheidet Jürgen Melzer gegen Lukas Lacko mit 7:6 (2), 7:5, 7:5 für sich. Der Deutsch-Wagramer behält auch in heiklen Phasen zumeist einen kühlen Kopf und dreht im dritten Satz sogar noch einen 3:5-Rückstand um. "Ich habe eine gute Leistung geboten. Ich glaube, der Bessere hat gewonnen."
Mecir: "Melzer war Weltklasse"
Die unterlegenen Slowaken zeigen sich als faire Verlierer. Kapitän Miloslav Mecir zollt Melzer besonderen Respekt. "Er hat Weltklasse-Tennis gezeigt, darum hat Österreich gewonnen", hält der Olympiasieger des Jahres 1988 fest. Einer Meinung, der sich auch Gilbert Schaller anschließt. "Jürgen hat diesen Davis Cup fast im Alleingang gewonnen. Sein ganzes Auftreten die Woche über war toll."
Das abschließende Schluss-Einzel zwischen Daniel Köllerer und Martin Klizan ist bedeutungslos. Der Oberösterreicher verliert auch seine zweite Daviscup-Begegnung mit 2:6, 6:7 (3). Seine Bilanz: "Mir hat einfach die Spannung gefehlt, nachdem Jürgen den dritten Punkt geholt hat. Das ist aber keine Entschuldigung. Ich hoffe, dass ich im September wieder dabei bin. Es war eine richtig geile Woche."
Droht ein Hammerlos?
Gegen wen das ÖTV-Team im September um den Aufstieg in die Weltgruppe spielt, entscheidet sich bei der Auslosung am 11. Mai. Da Österreich aller Voraussicht nach nicht unter den gesetzten Nationen aufscheinen dürfte, könnten Brocken wie USA, Schweden, die Schweiz oder Deutschland warten.
Frau steckte eine Stunde mit Fuß in Zehn-Zentimeter-Spalt fest
Oberösterreich: Spitzenreiter mit kleinen Schwächen
FC Bayern souverän ins DFB-Cup-Halbfinale
Griechenland-Sparpaket scheitert an Renten: Neue Galgenfrist